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Schmied wirbt bei Lehrern für "Neue Mittelschule"

Wien - Unterrichtsministerin Schmied wirbt bei den Lehrern für ihr Projekt einer „Neuen Mittelschule“, wie sie die gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen nennt.

Sie hat Briefe an die verschiedenen Lehrer, die Direktoren sowie Schulinspektoren geschrieben, worin sie um Unterstützung bittet, zur Zusammenarbeit einlädt und die Pädagogen mit der Schulform der „Neuen Mittelschule“ vertrauten machen will.

Insgesamt seien vor einigen Tagen rund 4.000 Schreiben an die Direktoren der verschiedenen Schulen gesendet worden. Die Schulchefs wurden gebeten, die Briefe an die Lehrer weiterzuleiten. Inhaltlich seien die Schreiben auf die jeweilige Lehrer-Gruppe abgestimmt.

In dem von Schmied an die AHS-Lehrer gerichteten Schreiben, das von „Der Presse“ veröffentlicht wurde, setzt die Ministerin auf die „engagierte Haltung“ der Lehrer in dieser Entwicklungsphase, die „wesentlich zu einem Umdenken in der österreichischen Öffentlichkeit betragen wird“.

In den vergangenen Wochen sei „erbittert und nur allzu oft sehr unsachlich über das Thema Gesamtschule“ diskutiert worden, so Schmied in dem Brief. Österreich sei eines der wenigen Länder in Europa, in dem die Schule der Zehn- bis 14-Jährigen in verschiedene Schultypen gegliedert sei und dürfe sich einer „Erneuerung des Bildungssystems in einem vereinten Europa nicht entziehen“.

Die „Neue Mittelschule“ nehme alle Schüler ungeachtet ihrer Leistungen in der Volksschule auf, die Künder würden nicht schon nach der 4. Schulstufe in verschiedene Schulformen „sortiert“. Ziel sei eine grundsätzliche pädagogische und organisatorische Neugestaltung des gemeinsamen Lernens dieser Altersgruppe. „Sie stellt daher – allen anderen Behauptungen zum Trotz – weder eine neue Schulart, noch eine weitere, parallele Schulform neben den schon bestehenden dar“, so Schmied.

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