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Schmied gegen "bürokratisches Blockademodell"

©APA
Gegen ein "bürokratisches Blockademodell" beim Thema Schulreform spricht sich Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) aus.

Hintergrund: Am Montag hatte VP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer bei Schulversuchen zu Modellregionen gefordert, nicht nur Eltern von Kindern der vierten Volksschulklassen über die Einrichtung von Versuchen im jeweils folgenden Jahr mitbestimmen zu lassen. Schmied meinte am Dienstag in einer Aussendung dagegen, dass es „falsch wäre, jene Eltern, deren Kinder in höheren Klassen sind und daher nicht in den Modellklassen sitzen, über die Neue Mittelschule abstimmen zu lassen“.

Eingebunden werden müssten die Eltern jener Kinder, die tatsächlich im darauf folgenden Schuljahr die ersten Klassen der Modellschulen besuchen würden, betonte Schmied. Eine Abstimmung unter Eltern, deren Kinder die Modellklassen gar nicht besuchen, wäre dagegen „Fremdbestimmung“. Sie wolle „ein modernes Mitbestimmungsmodell statt eines bürokratischen Blockademodells“. Die Zwei-Drittel-Erfordernis für Schulgesetze sei gemeinsam mit der ÖVP nicht ohne Grund abgeschafft worden. Erneut unterstrich Schmied die geplante freiwillige Teilnahme der Lehrer: „Ich möchte die Modellklassen nur mit jenen Lehrerinnen und Lehrern starten, die auch wirklich in der Modellschule unterrichten wollen.“ Optimistisch zeigte sie sich für den von ihr vorgegebenen Zeitplan: Sie sei überzeugt, dass der Ministerrat die gesetzliche Regelung für die Modellversuche am 31. Oktober beschließen werde.

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