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Schmetterlingssterben: LK weist Vorwürfe zurück

©Landwirtschaftskammer
Der grüne Abgeordnete Christoph Metzler machte in den vergangenen Tagen auf das Schmetterlingssterben in Vorarlberg aufmerksam. Der Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger jedoch sieht die Bauern an den Pranger gestellt.
Grüne warnen vor Schmetterlingssterben

“Wenn gleich wieder die Bauern als einer der Hauptverursacher an den Pranger gestellt werden, macht Metzler es sich populistisch einfach”, so Moosbrugger. Einen Hauptgrund, den Metzler nennt, nämlich der massive Bodenverbrauch (täglich 1,3 Hektar allein in Vorarlberg), wäre schon seit 2015 durch die Landwirtschaftskammer Vorarlberg landesweit mit vielen Aktionen und Studien öffentlich gemacht worden.

Vorarlbergs Landwirtschaft arbeite sehr umweltbewusst, nach dem Grundprinzip, dass nur mit intakten Boden auch gute Ergebnisse, sei es im Ackerbau oder bei der Viehhaltung möglich sind. “Der Rückgang der Schmetterlingspopulation ist ein ernstes Thema, das es anzupacken gilt und die Vorarlberger Landwirtschaft ist hier sicher kein Verhinderer”, so Moosbrugger. Viele Maßnahmen zum Schutz der Schmetterlinge, aber auch Bienen und anderer nützlicher Insekten würden in der Landwirtschaft bereits gesetzt. Der Bodenverbrauch bleibe aber weiterhin eines der größten Probleme in der Vorarlberger Landwirtschaft.

(Red.)

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