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Altach braucht Sieg gegen Schlusslicht Ried

Der SCR Altach braucht gegen den SV Ried dringend einen Sieg.
Der SCR Altach braucht gegen den SV Ried dringend einen Sieg. ©APA
Um den Anschluss zu Platz drei wieder herzustellen, braucht der SCR Altach am Donnerstag (16.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Ried unbedingt einen Sieg.

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Nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen möchte Altach-Coach Martin Scherb endlich aus der leicht verzwickten Lage des einstigen Tabellenführers ausbrechen. “Wir müssen schon aufpassen, dass die Mannschaft nicht verzweifelt”, meinte Scherb angesichts der jüngsten herzeigbaren Leistungen, die nie voll belohnt wurden.

“Die Spieler kommen zu mir und sagen, ‘im Herbst hätten wir das noch gewonnen'”, erzählte Scherb, der gegen Ried nicht nur auf die verletzten Andreas Lukse, Louis Ngwat-Mahop, Lucas Galvao, Benedikt Zech und Boris Prokopic, sondern auch den gesperrten Lukas Jäger verzichten muss. Vor der Partie gegen Ried fehlten Altach vier Punkte auf Platz drei und das Europacupticket, ein Salzburger-Cupsieg würde freilich auch den Vierten zu einem internationalen Start berechtigen. Darauf will sich Scherb freilich nicht verlassen. “Wir sind in einer ähnlichen Situation wie Ried, auch uns hilft nur ein Sieg”, betonte der Niederösterreicher.

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Ried will Finale in Mattersburg erzwingen

Auch das Schlusslicht ist natürlich zum Siegen verurteilt. Doch selbst bei einem vollen Erfolg ist das Tabellenschlusslicht der Fußballbundesliga von der Konkurrenz abhängig und trifft überdies auf höchst motivierte Altacher.

“Wir wollen mit einem Sieg in Altach das Finalspiel gegen Mattersburg noch erzwingen”, stellte Rieds Tormann und Kapitän Thomas Gebauer klar. Ein Blick auf die Auswärtspartien ist aus Sicht der Oberösterreicher freilich ernüchternd: Auch wenn die Heimspiele gegen Altach 2016/17 gewonnen wurden, gelang nur ein Sieg (gegen St. Pölten) in der Fremde. “Wir brauchen ein Wunder”, hatte Gebauer nach dem 1:1 im “Sechs-Punkte-Spiel” gegen den wohl letzten verbliebenen Abstiegskandidaten St. Pölten gemeint.

Chabbis Rückkehr ins Ländle

“Wir haben die Qualität, dass wir dieses Spiel auch auswärts gewinnen können. Wir müssen an uns glauben, uns auf uns selbst fokussieren und nicht auf die anderen. Dann bin ich überzeugt, dass wir auch in Altach gewinnen können”, erklärte Ried-Coach Lassaad Chabbi. Für den ehemaligen Austria-Lustenau-Trainer ist es auch eine Rückkehr in die Vorarlberger Wahlheimat. Besonders bitter für Chabbi ist der jüngste Ausfall von Mittelfeldmann Marcel Ziegl, der sich gegen St. Pölten einen Kreuzbands zuzog.

Die aktuelle Situation Altachs, das nach Jahreswende nur zwei Siege verbuchen konnte und seit neun Partien ohne Dreipunkter ist, kennt auch Chabbi. “Im Frühjahr haben sie Probleme und deshalb sicher momentan weniger Selbstvertrauen. Das müssen wir ausnützen”, betonte der 55-Jährige.

(APA)

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