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Schlechtes Wetter trübte Kauflaune

Wind und Regen haben am dritten Adventssamstag die Shoppinglaune der Wiener merklich getrübt. Rund 750.000 Menschen - und damit um 20.000 weniger als in der Vorwoche - waren in den Einkaufsstraßen der Bundeshauptstadt unterwegs.

Laut Wiens Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank waren die Geschäftsleute mit der Besucherfrequenz zwar “zufrieden, aber nicht euphorisch”. Sie verwies in einer Aussendung jedoch auf steigende Umsätze der Händler. Ein etwas positiveres Bild zeichneten hingegen die Betreiber der Einkaufszentren.

Jank führte die allgemeine Zurückhaltung am heutigen Samstag nicht nur auf das unwirtliche Wetter, sondern auch auf den “sehr erfolgreichen” 8. Dezember zurück. Konnten sich die Shoppingmeilen in der City, die Innere und Äußere Mariahilfer Straße oder etwa die Währinger, Linzer und Reinprechtsdorfer Straße über reges Kundeninteresse freuen, blieben Favoritenstraße, Meidlinger Hauptstraße oder der Floridsdorfer Spitz am Nachmittag noch hinter den Erwartungen, so die Kammer.

Insgesamt verzeichneten die Händler jedoch kontinuierlich steigende Umsätze. “Während sich Käufer und Interessenten vor zwei Wochen noch die Waage gehalten haben, sind heute mehr als drei Viertel der Besucher auf Shoppen eingestellt”, konstatierte Jank. Wegen der frostigen Verhältnisse lägen vor allem Wintersportartikel, -bekleidung und -schuhe im Spitzenfeld. Aber auch bei Büchern, Spielwaren und im Elektroniksektor steige das Interesse zusehends.

Zufriedenheit, wenn auch nicht gerade Jubelstimmung, zeigte sich auch bei Betreibern von Wiener Einkaufszentren. Donauzentrum-Manager Christoph Stoll versicherte im APA-Gespräch, es laufe “sehr gut”. Man liege bei der Frequenz um zehn bis zwölf Prozent über dem vorangegangenen Samstag. Nun werde auch bereits mehr gekauft anstatt nur geschaut, so der Chef des größten Shoppingcenters in der Bundeshauptstadt.

Ambivalent beurteilte Richard Lugner das Treiben in seiner Lugnercity am Gürtel. In Sachen Umsatz werde man heute nur knapp über dem Ergebnis der Vorwoche liegen, das allerdings “irre stark” gewesen sei. Im Vergleich zum Vorjahr betrage die Steigerung allerdings bis zu 25 Prozent, weshalb man bei der Parkgarage bereits “am Limit” sei, ließ der Baumeister wissen. Neben Handys, Büchern und Drogerieartikeln gingen vor allem Schuhe “wie wild”.

Von einer Frequenzsteigerung um ein Viertel im Vergleich zum zweiten Adventsamstag berichtete hingegen Stadion Center-Leiterin Katharina Kammerer. Man liege auch über dem Vorjahresniveau, versicherte sie in einer Aussendung. Vor allem bei Winterkleidung und Schuhen hätten manche Shops gar schon mit Engpässen zu kämpfen, hieß es.

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