Schlechter Scherz: Kein Mord auf der Kreuzung

Was auf den Blick nach einem Kapitalverbrechen aussieht entpuppte sich als schlechter Scherz: Die Kreidezeichnungen mit den Umrissen einer Person und eine "Blutlache" haben in Markdorf (GER) für Verwirrung gesorgt. Die Polizei klärt auf: Das vermeintliche Blut ist nur Ketchup, die Kreidezeichnung stammt wohl von einem Spaßvogel.
Bilder vom "Scherz"

Es ist eine der vielbefahrensten Kreuzungen der Stadt: Die Einmündung der Stadtgrabenstraße in die Bundesstraße 33. Seit Mittwoch sind auf der Linksabbiegerspur die Umrisse eines Menschen mit Kreide zu sehen, rund um den gemalten Kopf scheint eine größere Menge Blut auf die Fahrbahn geflossen zu sein. „Die Polizei wurde heute morgen gegen 5 Uhr von einem Anwohner alarmiert“, berichtet Markus Sauter, Pressesprecher der Polizeidirektion Friedrichshafen. Der Anrufer habe einen Unfall oder ein Kapitalverbrechen gemeldet, aber die Beamten konnten vor Ort nur die beschriebenen Kreidezeichnungen feststellen. Die Blutspuren entpuppten sich nach Überprüfung der Polizei als Ketchup. „Uns ist kein Unfall oder ein anderes Ereignis bekannt, von dem die Kreidezeichungen stammen könnte“, so Sauter gegenüber dem SÜDKURIER. Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich um einen schlechten Scherz handelt. „Wer das weshalb aufgebracht hat, können wir nicht sagen“, so Sauter.

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