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Schlägerei im sri-lankischen Parlament

Im sri-lankischen Parlament in der Hauptstadt Colombo ist am Dienstag eine Schlägerei ausgebrochen. Abgeordnete der Regierung und Opposition gingen aufeinander los, nachdem ein Streit über den Militärschutz für den ehemaligen Staatspräsidenten Mahinda Rajapaksa eskaliert war.


Nach Angaben des Parlamentssprechers Karu Jayasuriya schlugen mehrere Politiker mit den Fäusten aufeinander ein. Mehrere Abgeordnete seien leicht verletzt, einer ins Krankenhaus gebracht worden.

Der Streit hatte sich an der Entscheidung entzündet, die 50 zum Schutz von Rajapaksa abgeordneten Soldaten durch eine Polizeieskorte zu ersetzen. Seine Unterstützer forderten, dass weiterhin das Militär den ehemaligen Präsidenten schützen solle. Rajapaksa sei wegen seiner Rolle im Krieg mit den tamilischen Rebellen der LTTE auf der Insel noch immer bedroht. Im Jahr 2009 hatte er deren Aufstand mit harter Hand beendet.

Rajapaksa hatte bei den Präsidentschaftswahlen im Jänner 2015 überraschend gegen den aktuellen Präsidenten Maithripala Sirisena verloren. Seit den vorgezogenen Parlamentswahlen im August 2015 sitzt er als einfacher Abgeordneter im sri-lankischen Parlament.

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