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Schießerei in Gebetshaus: Ein Inder aus U-Haft entlassen

Bei dem enthafteten Inder handelt es sich nach Auskunft seines Rechtsvertreters um den 33 Jahre alten Hardeep S., der sich seit 2008 illegal in Österreich aufgehalten haben soll. "Er hat mit der ganzen Sache nichts zu tun", versicherte Anwalt Philipp Winkler.

Gerichtssprecher Christian Gneist bestätigte auf Anfrage der APA: “Der dringende Tatverdacht ist nach Einschätzung des Haftrichters bei ihm weggefallen.”

Da der Mann sich ohne rechtliche Grundlage in Österreich befindet, wurde er zwar aus der Justizanstalt Wien-Josefstadt entlassen, gelangte aber nicht auf freien Fuß. Er wurde in Schubhaft genommen und soll nun abgeschoben werden.

Sein Anwalt will das verhindern. “Er hat Angst, dass er in seiner Heimat umgebracht wird, sobald er dort das Flugzeug verlässt”, erinnerte Winkler an die Unruhen, die der Anschlag auf die Prediger Sant Niranjan Dass und den ums Leben gekommenen Sant Rama Anand (Nand) in ihrer nordindischen Heimatregion Punjab ausgelöst hat. “Ich werde daher umgehend einen Asylantrag stellen”, kündigte Winkler an.

Für drei Landsleute des Mannes, die in das Attentat verwickelt gewesen sein sollen, wurde die U-Haft vorerst um einen Monat verlängert. Für zwei weitere Inder findet die Haftprüfung am kommenden Mittwoch statt, wobei es nach Informationen der APA keine große Überraschung wäre, würde sich für auch für sie das Tor der Justizanstalt Josefstadt öffnen. “Bei ihnen ist die Suppe eher dünn”, verlautete aus Behördenkreisen. 

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