Schieder und Lopatka reisen nach Israel

Gemeinsame symbolträchtige Reise nach Israel
Gemeinsame symbolträchtige Reise nach Israel
Während die Debatte um die Israel-Reise von FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer 2014 anhält, haben die Klubobleute von SPÖ und ÖVP, Andreas Schieder und Reinhold Lopatka, eine Reise nach Israel am Dienstag angekündigt. Laut "Kleiner Zeitung" hat der Besuch direkt nach der Bundespräsidenten-Stichwahl "hohe politische Symbolkraft" und stehe "wohl im Kontext eines möglichen Wahlsiegs der FPÖ".


Dass Hofers möglicher Wahlsieg mit der Reise zusammenhängt, wird gegenüber der APA aus den Parlamentsklubs der SPÖ und ÖVP dementiert. Der Besuch sei “schon länger festgestanden”, sagte Schieders Pressesprecherin Sigrid Rosenberger der APA, ihres Wissens nach schon vor dem ersten Wahlgang. Aber “natürlich wird der Wahlausgang auch Thema sein”, ergänzte sie. Auch die Sprecherin des ÖVP-Parlamentsklubs, Iris Brüggler, sagte, dass der Wahlausgang bei der Reise sicher “beleuchtet” werde. “Aber dass sie deswegen hinfahren, ist falsch.”

Die Reise erfolgt auf Einladung der israelischen Regierung zum Anlass des 60. Jahrestags der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Israel. Auf dem Programm stehen Treffen mit dem Parlamentspräsidenten Juli-Joel Edelstein, mit dem Vorsitzenden der Israelisch-Österreichischen parlamentarischen Freundschaftsgruppe und Ex-Verteidigungsminister Amir Peretz (Zionistische Union) sowie dem früheren Justizminister und Friedensunterhändler Yossi Beilin von der linken Oppositionspartei Meretz. Auch ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ist geplant.

“Ich will meine seit Jahren bestehenden guten Kontakte intensivieren und auf parlamentarischer Ebene enger zusammenarbeiten”, sagte Lopatka im Vorfeld der Reise.

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