Schäffler vermutlich verunglückt

Der bekannte Extrembergsteiger Peter Schäffler aus Götzis wird seit Montag im Jungfraugebiet im Wallis vermisst. Die Bergwacht vermutet, dass er Opfer eines Steinschlags wurde.

Der Götzner, der seit einiger Zeit in der Schweiz lebt, war als Bergführer mit einem belgischen Gast von der Mönchsjochhütte zum Jungfrau-Gipfel (4158 Meter Höhe) aufgebrochen. Am Nachmittag wurden die beiden Bergsteiger und ein weiterer holländischer Alpinist mit gleichem Ziel als vermisst gemeldet. Eine Suchaktion blieb am Montag erfolglos, der Nebel im Gebiet war zu stark.

Am Dienstag wurden bei einem weiteren Suchflug Teile der Ausrüstung gefunden, darunter eine Windjacke Schäfflers. Die Bergwacht geht davon aus, dass die drei Bergsteiger Opfer eines Steinschlags wurden und unter den Geröllmassen begraben liegen.

Der aus Götzis bei Feldkirch stammende, knapp 43-jährige Schäffler hat sich schon in jungen Jahren einen Namen als Kletterer gemacht. Bereits mit 18 Jahren meisterte Schäffler Klettertouren mit einem Schwierigkeitsgrad von “10+“. Er hat extrem schwierige Touren auf der ganzen Welt absolviert, etwa die Route „Punks in the Gym“ in Australien. Bezwungen hat Schäffler auch die tausend Meter hohe Wand des „El Capitan“ im kalifornischen Yosemite-Nationalpark.

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