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Scheunenbrand in Gloggnitz Stuppach fordert Feuerwehr-Großeinsatz

Beim Großeinsatz in Gloggnitz
Beim Großeinsatz in Gloggnitz ©Einsatzdoku
Am Dienstagnachmittag kurz nach 16:30 Uhr gingen mehrere Notrufe über einen Scheunenbrand in Gloggnitz-Stuppach ein. Bereits auf der Anfahrt wurde aufgrund der weit sichtbaren Rauchsäule klar, dass es sich um einen Großeinsatz handelte, so die Feuerwehr. 35 Schweine waren von Flammen umzingelt.
Einsatz beim Scheunenbrand

Beim Eintreffen der Feuerwehr Gloggnitz Stuppach standen das Wirtschaftsgebäude, sowie ein Stallgebäude, in dem sich 35 Schweine befanden, bereits in Vollbrand. Aufgrund der hohen Brandintensität drohte das Feuer auf angrenzende Gebäudeteile sowie das direkt angrenzende Wohnhaus überzugreifen.

Schweine in Scheune von Feuer umgeben

Weiters konnte man aufgrund der fortgeschrittenen Brandbelastung und der Einsturzgefahr nicht zu den 35 eingeschlossenen Schweinen vordringen. Der akute Wassermangel an der Einsatzstelle machte es in der Erstphase unmöglich, einen gezielten Löschangriff durchzuführen, sowie den Schutz den noch vom Brand verschonten Gebäudeteile sicherzustellen.

Vom Einsatzleiter wurde daraufhin auf die höchste Alarmstufe B4 erhöht, und insgesamt 21 Feuerwehren des Bezirkes Neunkirchen mit großen Tanklöschfahrzeugen wurden alarmiert. Mit vereinten Kräften wurde der Brand von allen vier Seiten bekämpft.

Schwieriger Einsatz in Gloggnitz

Als große Gefahr stellten sich vor Ort ein Dieseltank mit Zapfsäule sowie mehrere Gasflaschen heraus. Während des Einsatzes kam es zur Verpuffung des im Tank befindlichen Diesels. Ein Übergreifen auf das zweite Stall-, sowie das Wohngebäude konnte in letzter Minute verhindert werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich allerdings schwierig, da aufgrund der ernormen Rauchentwicklung diese teilweise nur unter schweren Atemschutz möglich waren. Um das glosende Brandgut (Stroh und Heu) zu zerteilen, musste ein Bagger angefordert werden.

Keine Rettung trotz aller Bemühungen

Trotz des effizienten Eingreifens der Feuerwehr konnten die in Vollbrand stehenden Objekte nicht mehr gerettet werden. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus sowie das zweite Stallgebäude, indem sich rund 1000 Schweine befanden konnte verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch die ganze Nacht an.

Insgesamt standen 21 Feuerwehren mit rund 250 Mitgliedern im Einsatz. Das Rote Kreuz musste zwei Personen vor Ort versorgen. Die Brandursache ist noch unbekannt. Ein Brandermittler der Polizei hat die Erhebungen vor Ort aufgenommen.

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