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Schenk checkt Cracks durch

Rick Nasheim wird offiziell „Spieler-Scout“ beim EC Feldkirch. Und "VEU-Retter" Dr. Christian Schenk checkt die Cracks in seiner Klinik durch, damit die Spieler topfit in die kommende Saison starten werden.

Dafür sorgt Mäzen Dr. Christian Schenk, der alle Spieler in seiner Privatklinik gründlich durchsucht. Schenk verpasst jedem einzelnen Crack ein Spezialprogramm. So soll garantiert sein, dass bis zum Saisonbeginn alle physischen Schwächen ausgemerzt sind. 

Fraglich ist nur, wer aller den Fitness-Test beim Arzt mitmacht. Denn wegen des rigorosen Sparkurses wurden bisher noch keine neuen Kontrakte fixiert. Bis auf Wheeldon, Lavoie, Doyle und Gauthier, die laufende Verträge haben, und die Weiterverpflichtung von Trainer Tom Pokel ist beim Eishockey-Bundesligisten noch alles offen.

Platz für neue Gesichter bleibt wegen der angespannten Finanzsituation kaum. Gute, einheimische Spieler sind nicht erschwinglich oder haben bereits bei anderen Vereinen (wie zuletzt Pfeffer und Peintner bei den Vienna Capitals) unterschrieben. Bleiben noch junge Rohdiamenten aus der Nationalliga, die nach Feldkirch gelotst werden sollen. Diese Talente zu finden wird eine der Hauptaufgaben von Rick Nasheim sein, der nun offiziell mitverantwortlich für die sportlichen Belange ist. 

Am Donnerstag kommt es zum Meeting zwischen Präsident Walter Gau und Manager Fritz Ganster, in dem der Kader weiter sondiert wird. Legionär Vnuk soll gehalten werden (der Slowene überlegt noch), auch Lampert und Haberl sollen bleiben. Gespräche müssen auch noch mit dem EHC Lustenau geführt werden, damit Penker, Auer, Grabher-Meier und Urban weiterhin für Feldkirch spielen dürfen. 

Fix ist hingegen der Abgang der U21-Legionäre Akkanen und Jasko sowie von McArthur und Casey. Welche Ausländer in der kommenden Saison in Feldkirch spielen werden, entscheidet sich wahrscheinlich erst im Spätsommer. Man will warten, ob es eventuell „Schnäppchen“ aus der NHL gibt.

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