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Scheidungspartys im Trend

Noch sind sie längst nicht so verbreitet wie die Hochzeitspartys, doch es scheint ein Zukunftsmarkt zu sein: Die Scheidungs- oder Trennungsparty liegt im Trend.

Das berichtet die „New York Times“ (Sonntagsausgabe), pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar. 50 Prozent der Ehen in den USA werden geschieden, und die frisch Getrennten können bei Scheidungspartys etwa öffentlich das Hochzeitsalbum verbrennen, eine Voodoo-Puppe mit den Zügen des Ex-Partners verunstalten oder vor Freunden Zitate von berühmten Geschiedenen deklamieren.

So soll etwa Woody Allen, der selbst einen jahrelangen Scheidungskrieg mit Mia Farrow hinter sich hat und nun mit deren Adoptivtochter Soon-Yi verheiratet ist, gesagt haben, „Eine Zeit lang haben wir überlegt ob wir auf Urlaub fahren sollen oder uns scheiden lassen, aber dann haben wir begriffen dass eine Reise zu den Bermudas nach zwei Wochen vorbei ist während eine Scheidung etwas für die Ewigkeit ist“.

Event-Planer haben nicht mehr nur Vermählungen sondern auch Scheidungen im Visier und bieten professionelle Hilfe bei der Gestaltung der Party an. Auf das Backen von Hochzeitstorten spezialisierte Konditoren offerieren diese auch für die Scheidungspartys, allerdings mit verändertem Design. Auf eigenen Websites können Geschiedene ihre schlimmsten Geschichten erzählen, und Ratgeber bieten Hilfe für die Etikette bei der Scheidungsparty. An den gut gemeinten Tipp in „Emily Post’s Etiquette“, bei der Party ja nichts Böses über den oder die „Ex“ zu erzählen, wird sich aber kaum jemand halten.

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