Schau in New York zeigt deutschen Antisemitismus der 1930er

Mit rund 60 Schildern, Schriften und Karikaturen dokumentiert eine Ausstellung in New York den wachsenden Antisemitismus in Deutschland während des Nationalsozialismus. Die Schau in der New York Historical Society am Central Park in Manhattan dauert bis zum 31. Juli. "Der Antisemitismus ist eines der erschütterndsten Themen der Geschichte des 20. Jahrhunderts", sagte Museumschefin Louise Mirrer.


“Es tut weh, diese Objekte aus einer Kultur des Hasses zu sehen, aber zu verstehen, wie ein solch grauenvoller Moment in der Geschichte sich entwickelt hat, hilft uns dabei, gegenwärtige Vorgänge einzuordnen.” Unter den Ausstellungsstücken sind beispielsweise judenfeindliche Kinderbücher aus dem Nationalsozialismus oder Schilder, die Juden den Zutritt zu Gebäuden verbieten.

Viele der Objekte fanden die Kuratoren in den vergangenen Jahrzehnten auf Flohmärkten in Deutschland und den USA. Die meisten stammen aus den 1930er-Jahren, in denen die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler in Deutschland an die Macht kamen.

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