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Schaeffler: Keine Probleme bei Finanzierung der Conti-Übernahme

Die deutsche Schaeffler-Gruppe hat Gerüchte über Probleme bei der Finanzierung der Conti-Übernahme zurückgewiesen.

“Die Kreditfinanzierung bezieht sich auf 100 Prozent der Aktien und basiert auf unserer eigenen Finanzkraft”, sagte Unternehmenssprecher Detlef Sieverdingbeck. Es gebe auch keinen Versuch, den Einstieg beim Autozulieferer aus Hannover zu verzögern. “Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Transaktion abzuschließen und mit den EU- Kartellbehörden den Freigabeprozess zügig zu Ende zu bringen”, sagte Sieverdingbeck.
Schaeffler hatte zugesichert, seine Beteiligung an Conti für die Dauer von vier Jahren auf 49,99 Prozent beschränken. Das Übernahmeangebot von 75 Euro je Aktie fand jedoch unerwartet großen Zuspruch: Dem Familienunternehmen aus Herzogenaurach wurden 90,2 Prozent der Anteile angedient. Dies weckte Besorgnis, ob Schaeffler den Deal finanzieren könne. Denn auch wenn die überzähligen Anteile an institutionelle Investoren weitergereicht werden sollen, müsse Schaeffler sie zunächst kaufen.
Sieverdingbeck betonte, dass das Übernahmeangebot ohne eine Finanzierung für 100 Prozent von der Bankenaufsicht BaFin nicht genehmigt worden wäre.
Spekulationen, dass Conti Teile der Reifensparte veräußern könnte, wollte der Schaeffler-Sprecher nicht bewerten. “Das ist eine Entscheidung des Conti-Vorstands”, sagte er. “Wir können es nur beobachten.” Bisher halte Schaeffler erst 7,78 Prozent der Conti- Anteile. In den Vereinbarungen mit Continental hatte Schaeffler eine weitgehende Bestandsgarantie für das Unternehmen abgegeben, die auch die Reifensparte umfasst.

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