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SC Bregenz vs WSG Wattens

Mathias Barandun soll über die linke Außenbahn für Druck sorgen.
Mathias Barandun soll über die linke Außenbahn für Druck sorgen. ©Thomas Knobel

Bregenz. Es ist wohl ein Novum seit der Gründung der Regionalliga West. Alle fünf Ländleklubs müssen an diesem zehnten Spieltag der Fußball Regionalliga West gegen Tiroler-Klubs ran. Durch die beiden Siege in den Nachtragspartien von Grödig und Wattens haben diese beiden Topklubs Bregenz die Tabellenführung abgeluchst. Das jetzige Tabellentrio Grödig, Wattens und Bregenz, ist nur durch einen Zähler getrennt, wird auch den diesjährigen Meistertitel unter sich ausmachen. Nach einem Drittel der Meisterschaft haben sich die heißesten Titelanwärtern schon punktemäßíg durchgesetzt und von den Verfolgern einwenig abgesetzt. Nach einem Drittel der Meisterschaft kommt es nun heute im Casinostadion zum absoluten Schlager Dritter gegen Zweiter. Als einziges Team der Liga ist Wattens noch ungeschlagen. Die letzte Niederlage der Kirchler-Schützlinge tadiert vom 9. Mai dieses Jahres, wo man in Bregenz mit 1:3-Toren unterlag. Seit diesem Zeitpunkt, das sind 15 (!) Meisterschaftsspiele in Folge ist Wattens unbesiegt. Nun wollen Manojlovic und Co. am Samstag, 26. September, 17 Uhr, Casinostadion diese imposante Erfolgsserie des Tiroler-Spitzenteam beenden. Allerdings plagen Bregenz-Trainer Martin Schneider große Personalsorgen. Thomasz Pekala und Reinaldo Ribeiro hüteten die ganze Woche mit hohem Fieber und einer Mandelentzündung das Bett, der Einsatz der beiden Schlüsselspieler im Mittelfeld ist ebenso fraglich wie von Verteidiger Christian Swoboda (Adduktorenprobleme). Mit Pascal Breitenberger (Mittelfussknochenprellung) und Sercan Altuntas (Muskelfaserriss) fällt mit Sicherheit ein Duo aus. Für die Bodenseestädter beginnt die Woche der Wahrheit unter nicht guten Voraussetzungen. Mit Wattens und Anif (a) warten auf Bregenz zwei überaus starke Gegner im Titelkampf. Das weiß auch Bregenz-Sportchef Ewald Gisinger: „Wattens und Anif sind für uns richtungsweisend. Der Aufstieg ist ein Thema. Schon im Vorjahr hat man die Lizenzunterlagen angefordert, aber dann doch nicht davon Gebrauch gemacht. Die jetzige Konstellation in der Erste Liga ist für uns verlockend. Doch über das werden wir uns erst nach dem Herbstdurchgang ernsthaft Gedanken machen. Der Aufstieg ist noch soweit weg, da kann noch viel passieren. Wir sind eine reine Amateurmannschaft im Gegensatz zu den beiden Mitstreitern Wattens und Grödig. Über mögliche Verstärkungen wird nach dem Herbstdurchgang im Vorstand beraten. Wir haben aber einen sehr guten, ausgeglichenen Kader.“ Laut Gisinger will Bregenz mittelfristig ohnehin in den Profifußball. Immerhin erhält der Verlierer der Relegationsspiele eine Abfindung von 50.000 Euro. Apropos Wattens: Der Ex-Austrianer Armin Hobel hat exakt 50 Prozent aller bislang erzielten Tore der Tiroler geschossen. Auch Thomas Eller kehrt mit Wattens an seine alte Wirkungsstätte zurück. „Wenn wir unsere ganzen Stärken abrufen, kann man auch in Bregenz gewinnen“, so Wattens-Sportchef Robert Auer. Laut Auer wäre es auch kein Beinbruch, wenn im zweiten Jahr unter der Kirchler-Ära die Rückkehr in den Profifußball nicht gelingen würde. In Wattens will man eine zukunftsorientierte Mannschaft auf die Beine stellen und dieses Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Thomas Knobel

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