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"Safe Return 2013" - Übung des österreichischen Bundesheeres begann

Beim "Safe Return" wird für den Ernstfall geprobt - mit dabei sind Übungen zur Evakuierung und Geisel-Befreiung.
Beim "Safe Return" wird für den Ernstfall geprobt - mit dabei sind Übungen zur Evakuierung und Geisel-Befreiung. ©APA
Mit mehr als 1.000 Soldaten, 50 Räder- und 30 Luftfahrzeugen hat am Montag die Übung "Safe Return 2013" begonnen, bei der die Evakuierung österreichischer Staatsbürger aus einem Krisengebiet geprobt wird.
"Safe Return 2013"

Dabei sind Soldaten des Jägerbataillons 25 aus Klagenfurt, des Jagdkommandos sowie Piloten des Kommandos Luftunterstützung. Auch vier UH-1D-Hubschrauber der deutschen Bundeswehr kommen zum Einsatz. Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) besuchte am Dienstag eine Evakuierungsübung auf dem Militärflugplatz Zeltweg.

Innerhalb von 48 Stunden einsatzbereit

Wird für österreichische Staatsbürger im Ausland die Gefahr zu groß – etwa nach Naturkatastrophen oder weil die Sicherheitslage eines Landes außer Kontrolle gerät – hilft das Bundesheer. Sogenannte Krisenunterstützungsteams (KUT) sind innerhalb von 48 Stunden einsatzbereit.

Maschinen stehen bereit

Zuletzt wurden im Jahr 2011 Österreicher aus Libyen und Ägypten evakuiert, Personal der Botschaft sowie Touristen von ägyptischen Badestädten. “Auch wenn Ägypten zur Stunde nicht betroffen ist, stehen für den Ernstfall Hercules-Maschinen und Personal bereit”, erläuterte Klug bei einer Pressekonferenz in Wiener Neustadt.

Übungen zu vorstellbaren Einsätzen

Zudem müsse man damit rechnen, dass es im Nahen sowie Mittleren Osten sowie in Afrika zu weiteren “Instabilitäten” kommen werde, sagte Klug. “Auch für Operationen höherer Intensität sind wir vorbereitet”, sagte der Minister.
“Was hier geübt wird sind aktuell vorstellbare Einsätze”, erklärte Oberst Horst Hofer, Kommandant des Jagdkommandos, das heuer sein 50. Jubiläum feiert.

Ausbildung auf Gelände- und Klimabedingungen

Bei der Gründung der Eliteeinheit galten die Planungen der Einsätze dem Inland, mittlerweile wurde die Aufgabenstellung ausgeweitet, die Ausbildung auf schwierigste Gelände- und Klimabedingungen sowie extreme Gefahrensituationen angepasst.

Ablauf einer Geisel-Befreiung

Trainiert wurde am Dienstag in Zeltweg auch Ablauf und Prozedere einer Geisel-Befreiung und Evakuierung. Zu einem derartigen Einsatz musste das Jagdkommando bisher “Gott sei Dank” noch nicht ausrücken, sagte Hofer. Solche Einsätze erfordern “eine eingespielte Zusammenarbeit aller drei Verbände”, so der Kommandant der Eliteeinheit.

Qualitätssteigerung und Perfektionierun

“Ich erwarte mir durch die Übung eine Qualitätssteigerung und eine weitere Perfektionierung der Zusammenarbeit der Verbände”, sagte Oberst Herbert Kraßnitzer, Kommandant des in der Khevenhüller-Kaserne in Lendorf in Klagenfurt stationierten Jägerbataillon 25. Geübt wird noch bis zum 20. September auch am Truppenübungsplatz Allentsteig in Niederösterreich sowie in Linz-Hörsching und Langenlebarn. (APA)

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