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Sausgruber attackiert Haider

„Keinen Cent“ will Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruger dem Finanzminister zur Umstrukturierung der Wohnbauförderung überlassen. Sausgruber attackiert in seiner Eröffnungsrede auch den Kärntner Landeshauptmann.

„Ich bestehe darauf, dass Verträge eingehalten werden“, sagte Sausgruber in seiner Eröffnungsrede der Dornbirner Herbstmesse am Samstag: „Wenn irgendjemand in Österreich glaubt, man müsse die Krankenkasse-Geschichte wiederholen, dem sage ich: Nur zu! Nur zu!“

Ungewöhnlich scharf hat Sausgruber neben Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) auch seinen Kärntner Kollegen Jörg Haider (F) angegriffen: Dinge zu verbreiten, „die nicht stimmen, das soll er nicht auf Vorarlberger Boden tun!“ Sausgruber spielte damit auf Aussagen Haiders zum Finanzausgleich und der Wohnbauförderung am Freitag in Lustenau an.

Laut Haider sei die Wohnbauförderung mit dem Finanzminister bereits ausverhandelt, Sausgruber verwende „alte Themen“ in seinem Landtagswahlkampf. Sausgruber konterte, dass Grasser nur „ein Teilangebot ohne Dynamik“ geliefert hätte, das allein Vorarlberg 30 Mio. Euro kosten würde: „Wir brauchen dieses Geld, wir haben es nicht gestohlen, sondern redlich verdient.“ Sollte Kärnten aus der „Front“ der Länder ausscheren, sei das nicht sein Problem, „Vorarlberg wird weiter kämpfen.“ Er stehe bei der Wohnbauförderung zu einem gewissen Ausgleich zwischen den Ländern, jedoch nur auf den „jahrzehntelangen vertraglichen Vereinbarungen“, eine Änderung gebe „es nicht mit meiner Zustimmung“.

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