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Saudiarabien startet Irak-Friedensinitiative

Saudiarabien hat eine Initiative gestartet, den Rüstungsstreit zwischen den USA und dem Irak friedlich beizulegen. Kritik an den USA kommt aus Großbritannien.

Kronprinz Abdullah sagte gestern, sein Land habe den „Brüdern in den
arabischen Ländern Vorschläge unterbreitet und sie gebeten, diese als
Grundlage für ein Gipfeltreffen zu akzeptieren.“ Ägyptens Präsident
Mubarak appellierte an den irakischen Staatschef Saddam Hussein, mit
den UNO-Waffeninspektoren zusammenzuarbeiten. Am Wochenende hatten
die USA angekündigt, ihre Truppenstärke in der Region auf 150.000
Soldaten zu erhöhen.

Kritik an der Irak-Politik von US-Präsident Bush kam unterdessen
aus Großbritannien. Entwicklungshilfeministerin Short forderte, sich
einem kriegerischen Alleingang der USA nicht anzuschließen. Es müsse
verhindert werden, dass die USA womöglich „zu früh den Krieg
beginnen“. Experten der US-Armee sollen unterdessen ab heute
türkische Militärstützpunkte und Häfen auf ihre Nutzbarkeit in einem
Krieg gegen den Irak prüfen. Erst nach längeren Verhandlungen hatte
Regierungschef Gül die Erlaubnis zu den Inspektionen erteilt.

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