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Satteins bis Wien per Bike

Groß war die Freude der Sportler bei der Ankunft in Wien
Groß war die Freude der Sportler bei der Ankunft in Wien ©Beate Reutz
Satteins-Wien per Bike

Der Satteinser Markus Lins fuhr in vier Tagen mit dem Rennrad in die Hauptstadt.

Satteins/ Wien. 725 Kilometer, 4.630 Höhenmeter, 24km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und eine reine Fahrzeit von 30 Stunden und 23 Minuten über vier Tage verteilt waren die Bilanz einer Radtour von Satteins bis Wien, die der Satteinser Markus Lins gemeinsam mit seinen Freunden Simon Künz (Wien) und Martin Lemmerer (Satteins) Ende Juli unternahm.
“Bei einem gemütlichen Abendessen entstand die Idee, von einer Haustüre zur anderen zu fahren. Je älter wir werden, desto mehr achte ich auf eine gesunde Lebensweise und da ich regelmäßig auch mit dem Bike zur Arbeit fahre, entwickelte sich der Gedanke, innert vier bis fünf Tagen nach Wien zu fahren”, berichtet Markus Lins.
Die genaue Distanzplanung zeigte sich am Karsamstag, denn da fuhren die drei sportlichen Freunde miteinander auf den Arlbergpaß. “Mit dieser Zeiterfahrung konnten wir in etwa einschätzen, wie viele Kilometer pro Tag machbar sind. Basierend darauf planten wir die Strecke”, so Lins.
Die Tipps eines Profis halfen Markus Lins sich auch mental auf diese Tour vorzubereiten, gute Radbekleidung hatte einen wesentlichen Anteil zum Gelingen dieses Projektes. “Ansonsten waren Hirschtalgcreme und Voltaren meine besten Freunde”, lächelt Markus Lins.
Zum Erfolg dieser Tour beigetragen hatten auch Simon`s Mama Rosmarie Künz und Martin`s Freundin Beate Reutz, die die drei Radfahrer per Wohnmobil begleiteten. “Für uns war das Luxus pur, da die beiden uns kulinarisch versorgten, abends die Hotels für unsere Regeneration buchten und uns regelmäßig mit Getränken und mentaler Hilfe unterstützten”, streut Lins den Damen Blumen.
Für Markus Lins war diese Radtour quer durch ísterreich eine ganz besondere Erfahrung: ” Der Teamzusammenhalt war unendlich wichtig, es war schön, dass wir trotz eines schmerzbedingten Ausfalls von Martin am zweiten Tag gemeinsam die Ortstafel Wien am vierten Tag um 15.20 Uhr erreicht hatten. Ich durfte feststellen, dass ísterreich ein wunderschönes Land ist und die Tour durch die Wachau beeindruckend war. Auch war es ein tolles Erlebnis, wie hilfsbereit Personen waren, denen wir am Weg begegneten.” Und noch etwas hat Markus Lins mit einem Lächeln im Gesicht festgestellt: “In der Wachau darf man so viele Marillen “erbeuten”, wie man essen kann, ich hab das sehr genossen und viele Vitamine getankt.”

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