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Sanieren lohnt sich doppelt

Bregenz – Als Beitrag zur Konjunkturbelebung in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation hat das Land Vorarlberg in der Wohnbauförderung einen attraktiven Schwerpunkt Sanieren festgelegt und nun auch ein verbessertes Investorenmodell beschlossen.

Der Bund bietet zusätzliche Anreize mit seinem Konjunktur-Impulsprogramm zur thermischen Sanierung. Die markant gestiegene Nachfrage der Sanierungsberatungen durch das Energieinstitut belegt die Richtigkeit und Wirksamkeit dieser Bemühungen, sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Wohnbaulandesrat Karlheinz Rüdisser heute, Dienstag, im Pressefoyer.

In den neuen Richtlinien ist die Sanierungsförderung höher als jene im Neubau. Zudem stellt das Land alle in den Jahren 2009 und 2010 zugesicherten Sanierungsdarlehen für die gesamte Laufzeit zinsfrei. Weiters wurde die Förderung der Sanierungsberatung auf 1.200 Euro verdoppelt. Das kommt gut an: Im Jahr 2008 hat das Energieinstitut ca. 50 umfassende Sanierungsberatungen abgewickelt, heuer sind es schon im ersten Jahresdrittel 250.

Auch die heute, Dienstag, von der Landesregierung beschlossenen Änderungen des Investorenmodells hat das Ziel, den Wohnungsmarkt zu beleben und dadurch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft zu sichern. Künftig können pro Förderungswerber mehr Wohnungen gefördert werden, der Zeitraum seit der letzten Inanspruchnahme einer Eigenbedarfsförderung bis zum Ansuchen um eine Investorenförderung wurde verkürzt, zudem können jetzt auch Firmeninhaber und Gesellschafter von Bauunternehmen Investorenförderungen erhalten.

Die laut Wohnbauförderungsrichtlinie 2009/2010 zur Verfügung stehenden 100 Wohnungen pro Jahr, werden um das in den vergangenen drei Jahren nicht ausgeschöpfte Kontingent – nochmals ca. 100 Wohnungen – erweitert.

Auch die Bauinnung bewertet die Impulse des Landes positiv, insbesondere in Kombination mit der Förderung des Bundes. Diese Ergänzung könnte in vielen Fällen den Ausschlag geben, dass potenzielle Sanierer tatsächlich investieren, sagte Geschäftsführer Thomas Peter.

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