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Sanatorium wird Hotel

Wo früher Kranke auf ihre Genesung warteten, dürfen nun Behinderte auf die Integration ins Berufsleben hoffen. [3.9.99]

Aus der ehemaligen „Sonnenheilstätte“ des Landeskrankenhauses Feldkirch in Viktorsberg ist das „Hotel Viktor“ geworden. Es wurde Freitag Vormittag offiziell eröffnet. Landeshauptmann Herbert Sausgruber lobte dabei das „innovative Projekt, das in dieser Art einzigartig in Europa ist“.

Das ehemalige Sanatorium wurde mit Kosten von 19,5 Mill. S zu einem Hotelbetrieb mit 42 Betten umgebaut. Fast alle der 30 Zimmer sind behindertengerecht, und für zwölf gehandicapte Personen gibt es Ausbildungsmöglichkeiten.

Die zwölf Behinderten können sich in den Bereichen Rezeption, Küche, Service, Etage und Wäscherei ausbilden lassen. Parallel zur Praxis im Hotel erfolgt die dreijährige schulische Ausbildung in der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe im nahegelegenen Rankweil.

Sozialreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof formulierte bei der Eröffnung seine „Vision, dass die Arbeit von Menschen mit Behinderungen nicht nur nach den Maßstäben der Produktivität oder Wirtschaftlichkeit bewertet wird.”

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(Bild: VLK)

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