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Sahara-Geiseln: Verhandler arbeiten mit Hochdruck

Auch nach dem Ablauf eines unbestätigten Ultimatums der Geiselnehmer arbeitet das österreichische Verhandlerteam "mit Hochdruck" an der Freilassung des im Februar in Nordafrika entführten Halleiner Touristenpaars.

Allerdings betonte Außenministeriumssprecher Peter Launsky-Tieffenthal gegenüber der APA am Montag erneut, dass das Außenministerium über ihre eigenen Kommunikationskanäle nie ein Ultimatum der Entführer erhalten habe.

Launsky-Tieffenthal bedankte sich bei Medien und Öffentlichkeit für das Verständnis, “dass wir nicht jeden Schritt weitergeben”, um die Sicherheit von Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber nicht zu gefährden. Die Angehörigen würden aber laufend über die Entwicklungen auf dem letzten Stand gehalten, sagte der Ministeriumssprecher.

Unterdessen hat der SPÖ-Gemeinderat und Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Omar Al-Rawi, im arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera erneut die sofortige Freilassung der österreichischen Geiseln gefordert. “Ich appelliere an die Entführer, die Geiseln sofort freizulassen, damit sie wieder zu ihren Familien heimkehren können”, sagte er dem in Katar ansässigen Fernsehsender laut einer Aussendung vom Montag.

Al-Rawi betonte nach den Angaben, dass Österreich nicht auf die Forderungen der Geiselnehmer nach einer Freilassung ihrer Gesinnungsgenossen aus algerischen und tunesischen Gefängnissen eingehen könne, da es keinen Einfluss auf die Länder Algerien bzw. Tunesien habe. Auch eine Lösegeld-Zahlung komme nicht infrage

Der SPÖ-Politiker lobte weiters ausführlich die Situation der Muslime in Österreich. Sie “genießen hier viele gesellschaftlich individuelle Rechte, wie zum Beispiel einen islamischen Religionsunterricht an Schulen oder kein Kopftuchverbot. So bekennt sich die muslimische Gemeinschaft sehr stolz zu Österreich und ich hoffe, dass die Geiseln ehestmöglich freigelassen werden und ihre Familien bald wieder sehen können”, sagte der IGGiÖ-Vertreter gegenüber Al-Jazeera.

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