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Sadr-City: Vereinbarung zu Waffenruhe

Die irakische Übergangsregierung und die Rebellen im umkämpften Bagdader Stadtteil Sadr-City haben einem Rebellen-Vertreter zufolge am Donnerstag eine Waffenruhe vereinbart.

Sie werde umgesetzt, wenn die Regierung zusichere, die schiitischen Kämpfer nicht zu verfolgen, und enge Berater ihres Anführers Moktada al-Sadr aus US-Haft entlassen.

Unter diesen Bedingungen seien die Anhänger des Schiitenpredigers Al-Sadr bereit, ihre Waffen in Sadr-City und in anderen Gebieten abzugeben, sagte Ali Smeism, ein enger Berater Al-Sadrs im arabischen Fernsehen Al Arabiya. Die beiden Seiten verhandeln seit Tagen über eine Waffenruhe in dem Armenviertel Bagdads, in dem zwei Millionen Schiiten leben.

Mit dem moslemischen Richter Moayad al-Khasraji hatte die US-Armee am Donnerstag einen engen Berater Al-Sadrs entlassen. Der Schritt wurde als Entgegenkommen an die schiitische Miliz gewertet. Al-Sadr hat seinen Aufstand in Sadr-City sowie schiitischen Städten südlich von Bagdad im April begonnen. US-Armee und Übergangsregierung wollen die von Rebellen kontrollierten Gebiete noch vor den für Jänner geplanten Wahlen befreien und haben deshalb in mehreren Städten eine Offensive begonnen.

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