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Saddam: Aus Gerichtssaal verwiesen

Der frühere irakische Machthaber Saddam Hussein ist am Dienstag im Völkermordprozess von Bagdad zum zweiten Mal in Folge des Saales verwiesen worden.

Der vorsitzende Richter befahl den Gerichtsdienern, Saddam abzuführen, nachdem dieser erneut eine Erklärung verlesen wollte. Auch am Vortag hatte ihn der Richter nach einem Wortgefecht aus dem Verhandlungsraum gewiesen.

Saddam und sechs weitere ehemalige Funktionäre des alten Regimes müssen sich seit dem 21. August vor dem irakischen Sondertribunal für Verbrechen gegen Kurden verantworten. 1987 und 1988 waren bis zu 100.000 Kurden getötet wurden. Am Montag hatte ein kurdischer Zeuge über den Giftgasangriff auf sein Dorf und über die von ihm erlebten Folterungen in einem irakischen Konzentrationslager ausgesagt.

Wie schon am Vortag blieben die Anwälte der Angeklagten der Verhandlung fern. Sie wollen auf diese Weise gegen den in der vergangenen Woche erfolgten Austausch des vorsitzenden Richters protestieren. Ihre Stelle nahmen vom Gericht ernannte Pflichtverteidiger ein.

Am vergangenen Mittwoch hatte der derzeitige Richter Al-Uraibi den bisherigen vorsitzenden Richter Abdullah Alush al-Amiri abgelöst. Die von Schiiten beherrschte Regierung hatte Al-Amiri „Mangel an Neutralität“ vorgeworfen, weil dieser Saddam immer wieder Raum für Erklärungen ließ.

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