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Sachsenspiegel

Ulrich Gabriel
Ulrich Gabriel

Dem Volke ist es längst bekannt, Klimahorden zieh‘n durchs Land. Schützer, Retter und Verschwörer; Böse, Gute und Empörer. Experten und Nobelpreisträger, Prediger in Hosenträger. Ein hitziger Religionskrieg macht Erderwärmung: „Glaubst du an den heiligen Klimawandel? Widersagts Du den Ungläubigen?“ rufen Eisbärkatecheten. Im Mitteldeutschen Rundfunk entdecke ich einen Meteorologen, der den Wetterbericht „mal“ kurz umfunkioniert. „Sachsenspiegel“ heißt das Magazin, Der Titel entstammt dem berühmten gleichnamigen Rechtsbuch aus dem 13. Jahrhundert, der ersten Prosaliteratur in Mittelniederdeutsch: „spigel der saxen Sal diz buch sin genannt, wende der saxenrecht ist hir an bekannt, Als an einem spigele de vrouwen ire antlitz schouwen.“ Schau ma mal!

Der Meteorologe: „Heute mache ich einen kurzen Ausflug in die Klimazoologie. Es geht um das CO2. Viele denken ja, CO2 sei ein Teufelsgas, weil verantwortlich für den Klimawandel auf der Erde. Aber die Meinungen der Klimawissenschaftler gehen da vollkommen auseinander. Die einen sagen: Ja, das ist der menschgemachte Klimawandel durch Verbrennung. Andere Klimawissenschaftler sind da ganz anderer Meinung. (…) Fazit: Der Klimawandel ist nicht so klar wie in der Mathematik der Satz von Pythagoras. Nein, da gibt es noch viele, viele andere Möglichkeiten. Aber schauen wir uns erst einmal an, worüber wir reden: Die Erdatmosphäre besteht zu 78 % aus Stickstoff, zu 21 % aus Sauerstoff, zu 0,93 % aus Argon und nur zu 0,04 % aus CO2 und noch ein wenig Wasserdampf und Ozon. In den vergangenen 160 Jahren hat die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre nur um 0,01 % zugenommen. Erdgeschichtliche Untersuchungen wie z.B. Bohrkerne der Arktis und der Antarktis haben ergeben, dass in der Erdgeschichte schon ganz andere Konzentrationen von Kohlendioxyd vorhanden waren: viel, viel höher und auch viel, viel niedriger. Und auch bei höheren Konzentrationen gab es bereits Eiszeiten. Was sagt uns das alles? Klimawandel gibt es schon so lange es die Erde gibt, denn konstantes Klima hat es noch nie gegeben. Und wenn man hört: Wir stoppen den Klimawandel, dann wäre das ungefähr so, wie wenn wir uns hinstellen und sagen: Wir stoppen mal das nächste Sturmtief. Aber die Frage stellt sich weiterhin: Ist die Temperaturerhöhung auf der Erde durch den Menschen gemacht oder ist sie eben einzig und allein von der Natur gemacht? Fazit dieses Ganzen: das Klima ist ein nicht linear chaotisches System - und das ist nicht nur das Klima, sondern auch das Wetter und deshalb kann man weder das Wetter genau vorhersagen für Zeiträume von 10 oder vielleicht sogar 15 Tagen, noch kann man das Klima genau vorhersagen für 20, 30 oder 50 Jahre. Das nur einmal als grundlegende Information.“ (youtu.be/GcbtzwLr7wo)

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