Sabine Haag ist "Vorarlbergerin des Jahres z’Wian"

Seit 2009 steht die aus Bregenz stammende Kunsthistorikerin Sabine Haag als Generaldirektorin dem Kunsthistorischen Museum vor
Seit 2009 steht die aus Bregenz stammende Kunsthistorikerin Sabine Haag als Generaldirektorin dem Kunsthistorischen Museum vor ©VLK
Wien/Bregenz - In diesem Jahr ging die Auszeichnung  "Vorarlbergerin des Jahres z’Wian" an die aus Bregenz stammende Kunsthistorikerin Sabine Haag.
Vorarlberger Sommerfest in Wien

Bei der sechsten Auflage des Sommerfests in Wien konnte Landeshauptmann Markus Wallner wieder rund 200 Gäste begrüßen. Wie in den Vorjahren nutzte er die Veranstaltung, um eine angesehene Vorarlberger Persönlichkeit mit dem Preis “Vorarlberger des Jahres z’Wian” zu ehren. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an die aus Bregenz stammende Kunsthistorikerin Sabine Haag, die seit 2009 als Generaldirektorin dem Kunsthistorischen Museum vorsteht.

Von Landesseite werden mit dem Anerkennungspreis Vorarlberger Persönlichkeiten mit Lebensmittelpunkt in der Bundeshauptstadt gewürdigt, die auf außergewöhnliche Leistungen verweisen können. Die Persönlichkeiten werden im Vorfeld des Sommerfestes von einer fünfköpfigen Jury ausgewählt und vorgeschlagen. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an den Dornbirner Regisseur Martin Gruber. Weitere Preisträgerinnen und Preisträger waren der aus Bildstein stammende Professor für Informatik, Gerhard Widmer, der Bregenzerwälder Junggastronom Luke Bereuter mit Team, der Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten im Ministerium für Europa, Integration und Äußeres, Michael Linhart, die Ausnahmeathletin Caroline Weber und die Journalistin und Schriftstellerin Doris Knecht.

Wallner überreichte Bronzeskulptur

Nach der Vorstellung von Sabine Haag als Vorarlbergerin des Jahres z’Wian durch den Juryvorsitzenden Karlheinz Kopf überreichte Landeshauptmann Wallner der international angesehenen Expertin die vom Vorarlberger Bildhauer Herbert Albrecht gefertigte Bronzeskulptur sowie eine Ehrenurkunde. In seinen Gratulationsworten rückte Wallner die beeindruckende Karriere von Haag in den Vordergrund und verwies auf die beachtliche Liste an wissenschaftlichen Publikationen der Kunsthistorikerin. “Die zahlreichen Verdienste und Leistungen sprechen eine klare Sprache. Die Bestellung zur Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission passt da sehr gut ins Bild”, erklärte der Landeshauptmann.

Sabine Haag

Sabine Haag, geboren 1962, übernahm im Jahr 2009 die Leitung des Kunsthistorischen Museums Wien (KHM). Davor war sie Direktorin der Kunstkammer sowie der Weltlichen und Alten Geistlichen Schatzkammer. Ihre Bestellung zur Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission erfolgte Ende 2017. Haag ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Schriften über die Sammlungsgeschichte der Kunstkammer Wien sowie bedeutender Exponate des Museums. Sie wurde bereits mit dem ViennaARTaward (2015), mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (2015), dem Kommandeurkreuz des Königlich Spanischen Zivildienstordens (2016) sowie mit dem “Kronenorden” des Belgischen Königreichs (2016) ausgezeichnet. Haag ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen.

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