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S: Kompromissbereit hinsichtlich Stabilitätspakt

Der neue schwedische Finanzminister Pär Nuder hat für sein Land erstmals Kompromissbereitschaft hinsichtlich des EU-Stabilitätspaktes signalisiert. Er zeigt auch Verständnis für Deutschland.

Nuder sagte laut schwedischer Nachrichtenagentur TT am Mittwochabend nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Hans Eichel, er habe Verständnis für die „sehr spezielle wirtschaftliche Lage“ Deutschlands.

Zwar sei Schweden nach wie vor dagegen, den Stabilitätspakt „zu sehr“ aufzuweichen, aber: „Gleichzeitig sehen wir die Notwendigkeit, diesen flexibler zu gestalten, um nicht nur auf die akute Defizitlage einiger Länder mehr Rücksicht nehmen zu können, sondern auch auf die langfristige Schuldensituation und die wirtschaftlichen Lage in diesen Staaten“, sagte Nuder, der erst vor rund drei Wochen seinen Vorgänger Bosse Ringholm abgelöst hatte.

Nuder meinte, es sei zu früh zu sagen, wie genau so ein Kompromiss aussehen könnte. Er deutete jedoch an, dass die Kriterien des Pakts bei guter Konjunkturlage verschärft werden könnte, um die Schwierigkeiten bei einer Wirtschaftsflaute ausgleichen zu können. Schweden zählte bisher zu jenen Ländern, die sich klar gegen eine Aufweichung des EU-Stabilitätspaktes wandten.

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