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Ryder wegen Laden-Diebstahls vor Gericht

Knapp zehn Monate nach ihrer Festnahme in Beverly Hills (Kalifornien) beginnt an diesem Montag in Los Angeles der Prozess gegen Winona Ryder.

Die 30-jährige Schauspielerin muss sich wegen Ladendiebstahls, Vandalismus und unerlaubten Medikamentenbesitzes verantworten. Seit dem Vorfall am 12. Dezember ist der Hollywoodstar gegen eine Kaution in Höhe von 20.000 Dollar auf freiem Fuß.

Im Juni plädierte Ryder vor dem Superior Court auf „nicht schuldig“. Im September waren Verhandlungen zwischen ihren Anwälten und der Staatsanwaltschaft zur Vermeidung eines Prozesses gescheitert. Bei einer Verurteilung droht der Schauspielerin eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren und acht Monaten.

Eine Detektivin des Nobel-Kaufhauses Saks Fifth Avenue will Ryder dabei beobachtet haben, wie diese in einer Umkleidekabine die Etiketten und Diebstahlsicherungen von unbezahlter Ware entfernte und diese in ihre Tasche steckte. Sie soll Kleidung und andere Artikel im Wert von knapp 5.000 Dollar (etwa 5.000 Euro) entwendet haben. Ryders Anwalt bezeichnete die Anschuldigungen als „Lügen“. Doch Richter Elden Fox sieht „ausreichende Gründe für die Annahme, dass Winona Ryder schuldig ist und sich zu den Vorwürfen äußern muss“.

Eine Jury von zwölf Geschworenen soll nun über den Fall entscheiden. Ryders Anwälte äußerten sich bis jetzt nicht dazu, ob die Angeklagte selbst in den Zeugenstand treten wird. In Hollywood rechnet man mit einem Medienspektakel. Bei einer Anhörung im Juni war die Schauspielerin in dem Gedränge vor dem Gerichtsgebäude von einem Kamera-Team am Arm verletzt worden. Der Richter verhängte daraufhin einen Sicherheitsabstand, an den sich die Reporter halten müssen.

Die zierliche Schauspielerin, die ihre Leinwandkarriere als Teenager begann, wurde bereits zwei Mal für einen Oscar nominiert. In „Betty und ihre Schwestern“ wurde sie 1995 für einen Oscar als Hauptdarstellerin vorgeschlagen. Für ihre Leistung in Martin Scorseses „Zeit der Unschuld“ war sie zuvor als beste Nebendarstellerin nominiert worden. Einen großen Leinwand-Erfolg feierte Ryder 1999 in dem Film „Durchgeknallt“, bei dem sie erstmals auch als Produzentin mitwirkte. Zuletzt war sie in dem Streifen „Mr. Deeds“ in den Kinos zu sehen.

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