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Ryanair übernimmt Laudamotion komplett

Ryanair übernimmt Laudamotion zu 100 Prozent.
Ryanair übernimmt Laudamotion zu 100 Prozent. ©APA/ROBERT JAEGER
Mit Ende Dezember 2018 hat der irische Billigflieger Ryanair seinen Anteil an der Fluglinie Laudamotion von 75 Prozent auf 100 Prozent aufgestockt.

Das bestätigte die Airline heute, Dienstag, in Wien. Zum Kaufpreis wurden keine Details bekanntgegeben.

Ryanair übernimmt Laudamotion zu 100 Prozent

Niki Lauda, der bisher noch 25 Prozent gehalten hat, werde als Vorsitzender des Gesellschafterausschusses weiterhin “sein Input einbringen”, sagte Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber in einer Pressekonferenz am Flughafen Wien.

Mit diesem Schritt soll das Wachstum der Airline gepusht werden, erklärte Gruber. Laudamotion werde weiter eine österreichische Fluglinie bleiben, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary.

Niki Lauda zeigt sich zufrieden

Die nunmehr endgültig irische, statt österreichische Lösung nach der Niki-Pleite ist für Kurzzeit-Laudamotion-Eigentümer Niki Lauda ein voller Erfolg. “Ich freue mich, dass Ryanair nunmehr die volle Kontrolle über Laudamotion übernimmt und die Weiterentwicklung und das Wachstum sicherstellt”, wird der Ex-Rennfahrer am Dienstag in einem schriftlichen Statement zitiert.

Die Kooperation von Laudamotion mit Ryanair sei von Anfang an ein großartiger Erfolg gewesen und habe Laudamotion bereits im ersten Jahr zur Nummer eins der Billigflieger in Österreich gemacht. Mit Ryanair als starkem Eigentümer stehe Laudamotion eine große Zukunft bevor. “Ich bleibe Laudamotion als Chairman auch weiterhin eng verbunden und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ryanair und Laudamotion”, so Lauda in der von seiner persönlichen Assistentin der APA übermittelten Botschaft.

Lauda hatte Anfang 2018 die insolvente Ex-Air-Berlin-Tochter Niki übernommen und daraus Laudamotion gemacht. Binnen weniger Monate gab er 75 Prozent an die irische Billigfluglinie Ryanair ab. Bei Laudas Privatstiftung hätte nach ursprünglichen Plänen zumindest bis 2021 eine Sperrminorität von 25 Prozent verbleiben sollen.

(APA/Red)

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