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Rüsten für die Aufholjagd

Die Blicke zurück sind enttäuschend, die Zukunftspläne umso ehrgeiziger. "Wir haben vor, mit unserem nächstjährigen Paket einen gewaltigen Schritt zu machen", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Nur ein Sieg durch David Coulthard in Monaco, ein Riesen-Abstand zu den Überfliegern von Ferrari und von Konkurrent BMW überholt – McLaren-Mercedes bleibt für den Rest dieser WM vor allem die Arbeit für die nächstjährige. “Wir haben unsere Ziele nicht erreicht”, gab Haug zu. Der Kampf um die “B-Wertung”, wie Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher die aktuellen Bemühungen der Ferrari-Gegner um die zweiten Plätze in der bereits entschiedenen Fahrer- und Konstrukteurs-WM nannte, ist für McLaren-Mercedes nur noch ein schwacher Trost.

Aber die Weichen für 2003 sind schon gestellt. Mit der Verpflichtung der Top-Ingenieure Mike Coughlan (Arrows) und John Sutton (Ferrari) haben sich die einstigen Haupt-Rivalen des fünfmaligen Weltmeisters Michael Schumacher personell verstärkt. “So muss man sich heute aufstellen”, erklärte Haug. Man müsse industrielle Ablaufschemen aus dem Seriengeschäft wie bei Mercedes auf die Formel 1 übertragen.

Bis zum Saisonende wird zweigleisig gefahren: Gute Einzelergebnisse, die gleichzeitig der technischen Vorbereitung für 2003 dienen sollen. “Das lässt sich nicht trennen und ist kein Widerspruch”, so Haug. Die Entwicklungsarbeit sei ein fortlaufender Prozess. “Was wir jetzt tun, ist letztlich auch für die nächste Saison.” Der neue Mercedes-Motor kommt nach Angaben der Fachzeitschrift “sport auto” im September auf den Prüfstand, zwei Monate früher als 2001 das Triebwerk für die aktuelle Saison.

Mängel im Zusammenwirken des Autos mit den Reifen des neuen Partners Michelin dürften in der Saison 2002 mit der Hauptgrund für ausbleibende Top-Resultate gewesen sein.

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