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Russland: Weitere Protestkundgebungen

Nach den gewaltsam aufgelösten Protestkundgebungen in Russland hat der Oppositionspolitiker und frühere Schachweltmeister Garri Kasparow weitere Demonstrationen angekündigt.

„Die Straßenproteste sind das letzte vom Gesetz noch erlaubte Mittel, um Druck auf die Staatsmacht auszuüben“, sagte Kasparow nach Angaben der Moskauer Tageszeitung „Kommersant“ (Montagsausgabe).

Die Gegner von Präsident Wladimir Putin müssten ihre Proteste jedoch effektiver organisieren und mehr Menschen auf die Straße bringen, forderte Kasparow.

Bei den zum Teil verbotenen Kundgebungen hatten Angehörige der Sonderpolizei OMON nach Augenzeugenberichten mit Gummiknüppeln auf friedliche Demonstranten eingeschlagen. Unter den Opfern waren auch mehrere Journalisten. Die Polizei nahm insgesamt 350 Menschen vorübergehend fest.

Der Generalstaatsanwalt Juri Tschaika teilte mit, ihm seien keine strafbaren Handlungen von Polizisten bei den Kundgebungen in Moskau und St. Petersburg vom Wochenende bekannt. „Nach den Informationen, die mir vorliegen, lief alles ohne Gesetzesverstöße ab“, sagte Tschaika in Moskau.

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