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Russland warnt Türkei vor Eskalation in Nahost

Russland spricht von "Hitzköpfen in Ankara".
Russland spricht von "Hitzköpfen in Ankara". ©EPA
Russland hat die Türkei vor einer Eskalation der Lage in Nahost gewarnt, etwa durch eine mögliche Entsendung von Soldaten in das Bürgerkriegsland Syrien. Die UN-Vetomacht erwarte, dass die Führung in Ankara in Syrien keine neuen "unbesonnenen Schritte" unternehme wie etwa zuvor im Irak, sagte UN-Botschafter Witali Tschurkin am Dienstagabend im Sicherheitsrat in New York.
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Der Irak hatte die Türkei am Sonntag zum Abzug von rund 150 Soldaten von seinem Territorium aufgefordert. Nach türkischen Angaben handelt es sich bei den Einheiten um Militärausbilder für kurdische Peschmerga-Kämpfer. Er hoffe, dass sich “die Hitzköpfe in Ankara” wieder abkühlten, sagte Tschurkin der Agentur Interfax zufolge.

Moskau: Abschuss wäre im 20. Jahrhundert Kriegsgrund gewesen

Russland liegt mit der Türkei im Streit, weil das türkische Militär ein russisches Kampfflugzeug im syrischen Grenzgebiet abgeschossen hat. Regierungschef Dmitri Medwedew bezeichnete den Vorfall als “casus belli” (Kriegsgrund). Im 20. Jahrhundert wären wegen so etwas Kriege begonnen worden, sagte er dem Staatsfernsehen in Moskau.

Kampf gegen IS: Russland, USA arbeiten an Resolution

Der Diplomat Tschurkin kündigte an, Russland und die USA arbeiteten gemeinsam an einer UN-Resolution im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Über das Dokument könne möglicherweise am 18. Dezember im Sicherheitsrat abgestimmt werden.

(APA)

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