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Russland: Veraltete Reaktoren weiter betreiben

Russland erwägt, veraltete Atomkraftwerke unter anderem vom Typ des Katastrophenreaktors von Tschernobyl noch mindestens 15 Jahre weiter zu betreiben.

„Die Betriebsdauer der Reaktorblöcke der ersten Generation kann durchaus auf 45 bis 50 Jahre verlängert werden“, sagte der Vize-Generaldirektor der staatlichen Betreiberbehörde Rosenergoatom, Armen Abagjan, am Montag in Moskau.

In Russland produzieren derzeit zwölf Atomreaktoren der so genannten ersten Generation Strom, deren ursprünglich festgelegte Betriebsdauer von 30 Jahren abgelaufen ist. Die meisten russischen Reaktoren der ersten Generation sind ältere Druckwasserreaktoren (WWER).

Zu den zwölf zählt jedoch auch der älteste Druckröhrenreaktor vom Tschernobyl-Typ RBMK in der Nähe der estnischen Grenze bei der Stadt St. Petersburg. Bei diesem Reaktortyp, der Konstruktionsschwächen aufweist, fordern westliche Energieexperten und russische Atomkraftgegner die sofortige Abschaltung. Die landesweit zwischen 1973 und 1990 in Betrieb genommenen elf RBMK-Reaktoren können nicht umgerüstet werden.

Bedienungsfehler sowie grundlegende Konstruktionsmängel hatten im April 1986 im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine die größte Katastrophe in der zivilen Nutzung der Kernenergie verursacht.

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