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Russland: Rybkin zieht Kandidatur zurück

Der frühere russische Parlamentspräsident Iwan Rybkin hat seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl am 14. März zurückgezogen. Er wolle nicht an „dieser Farce" teilnehmen.

Und er rief zum Boykott der Abstimmung auf. Laut Umfragen konnte Rybkin nur mit weniger als einem Prozent der Stimmen rechnen. Amtsinhaber Wladimir Putin dagegen werden 80 Prozent der Stimmen vorausgesagt.

Rybkin war erst am Donnerstag aus London in seine Heimat zurückgekehrt. Er war im Februar für fünf Tage verschwunden. Nach eigenen Angaben wurde er von Entführern in die Ukraine gelockt und unter Drogen gesetzt. Nach vier Tagen sei er zum Flughafen von Kiew gebracht und nach Moskau zurückgeflogen worden. Auf Befehl seiner Entführer habe er bei seiner Ankunft erklärt, dass er „zur Erholung” in der Ukraine gewesen sei. Nach seinem Wiederauftauchen ging Rybkin nach London, wo sein Förderer, der Milliardär Boris Beresowski, im Exil lebt.

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