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Russland lehnt UNO-Resolutionsentwurf der EU zu Georgien ab

Russland bleibt im Kaukasus-Konflikt weiter auf Konfrontationskurs mit dem Westen. Die russische Regierung hat am Dienstag im UNO-Sicherheitsrat einen EU-Entwurf zur Beilegung des Konflikts zwischen Moskau und Tiflis zurückgewiesen.

Er könne den Resolutionsentwurf der französischen EU-Ratspräsidentschaft nicht unterstützen, sagte der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin bei der Sitzung des obersten UNO-Gremiums in New York. Die UNO-Resolution hat den Waffenstillstandsplan der EU zum Inhalt, dem die Konfliktparteien vorige Woche zugestimmt hatten.

In dem Konflikt geht es um die beiden abtrünnigen georgischen Regionen Südossetien und Abchasien, die Tiflis Anfang August gewaltsam zurückerobern wollte. Moskau, das sich als Schutzmacht der mehrheitlich russischen Bevölkerung der beiden Regionen versteht, hat die georgischen Truppen von dort vertrieben und sich auch im Kerngebiet der früheren Sowjetrepublik festgesetzt. Tschurkin hatte noch am Freitag mit einer raschen Einigung auf eine UNO-Resolution zur Beilegung des Konflikts gerechnet. In dem von Frankreich ausgearbeiteten Resolutionsentwurf wird unter anderem ein sofortiger Rückzug der russischen Truppen aus Georgien gefordert.

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