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Russland geht mit Milliarden gegen Börsenpanik vor

Die russische Regierung stemmt sich mit Milliardenkrediten gegen die größte Börsenpanik des Landes seit dem Finanzkollaps 1998.

Präsident Dmitri Medwedew kündigte am Donnerstag an, 500 Mrd. Rubel (13,80 Mrd. Euro) zur Stabilisierung der Finanzmärkte bereitzustellen. Falls nötig, werde die Regierung weitere Schritte ergreifen. Die Behörden gingen außerdem gegen Spekulanten vor und verboten unter anderem auf unbestimmte Zeit Leerverkäufe, mit denen Händler auf fallende Kurse wetten.

Die wichtigsten Aktienmärkte des Landes blieben am Donnerstag geschlossen. Der Handel werde erst am Freitag wieder aufgenommen, erklärte Finanzminister Alexej Kudrin. Zur Stützung des Marktes und zur Aufhebung der Liquiditätsklemme sollen staatliche Banken den Akteuren am Aktienmarkt zusätzlich rund zwei Mrd. Euro leihen. Weitere zwei Mrd. Euro sollen zudem in einen staatlichen Baufinanzierer fließen. Die beiden wichtigsten Aktienbörsen des Landes MICEX und RTS hatten den Handel angesichts dramatischer Verluste auf Anweisung der Behörden bereits am Mittwoch aussetzen müssen, nachdem die wichtigsten Aktienindizes in dieser Woche um mehr als 20 Prozent abgeschmiert waren. Schuld an dem Vertrauensverlust ist ein Giftcocktail aus der globalen Finanzkrise, fallenden Ölpreisen und dem Vertrauensverlust in Folge des Krieges in Georgien.

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