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Russland fordert Beteiligung von Kurden an Syrien-Konferenz

Die Türkei will die syrische Kurdenpartei PYD nicht am Tisch haben.
Die Türkei will die syrische Kurdenpartei PYD nicht am Tisch haben. ©AFP
Russland beharrt auf einer Beteiligung der Kurden an den Friedensgesprächen für Syrien. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura solle sich bei der Einladung der Teilnehmer nicht von der Türkei oder anderen Staaten erpressen lassen, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag.

De Mistura wollte am Dienstag die Einladungen für die ab Freitag geplante Syrien-Konferenz in Genf versenden. Allerdings ist nach wie vor umstritten, welche der Oppositions- und Rebellengruppen dabei sein sollen. Die Türkei will die syrische Kurdenpartei PYD nicht am Tisch haben, weil diese der kurdischen Rebellenorganisation PKK nahesteht. Russland wiederum stemmt sich gegen eine Teilnahme radikalislamischer Fraktionen wie Ahrar al-Scham, die von Saudi-Arabien und der Türkei unterstützt werden.

Lawrow: Kurden nicht ignorieren

Lawrow erklärte, es wäre ein “schwerer Fehler”, die PYD nicht zu integrieren. “Wie kann man über politische Reformen in Syrien sprechen, wenn man eine führende kurdische Partei ignoriert”, sagte Lawrow und betonte, dass die Kurden 15 Prozent der syrischen Bevölkerung ausmachten. Die Volksverteidigungseinheiten YPG der Kurdenpartei zählen zu den erfolgreichsten Fraktionen im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat in Syrien.

Russisches Asyl für Assad?

Bei den Syrien-Gesprächen soll über die politische Zukunft Syriens verhandelt werden. Umstritten ist vor allem, welche Rolle der syrische Präsident Baschar al-Assad einnehmen soll. Lawrow dementierte Berichte, wonach Russland ihn zum Rücktritt gedrängt und ihm Asyl angeboten habe. “Niemand hat um politisches Asyl gebeten oder es angeboten.” Assad sei aber gewillt, sich mit der Opposition und auch mit bewaffneten Gruppen an einen Tisch zu setzen, um patriotische Kräfte in den Kampf gegen den IS einzubinden, sagte Lawrow.

(AP)

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