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Russland empört über Rettungsplan: "Diebstahl geht weiter"

Medwedew sicher: Rettungsplan ist "Diebstahl".
Medwedew sicher: Rettungsplan ist "Diebstahl". ©EPA
Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat mit Empörung auf den Rettungsplan für Zypern reagiert, der mit massiven Verlusten für ausländische Anleger auf der Mittelmeerinsel verbunden ist. "Meiner Meinung nach geht der Diebstahl von dem, was bereits gestohlen wurde, weiter", sagte Medwedew am Montag vor Regierungsvertretern in Moskau.
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Das überschuldete Euroland Zypern war in einer dramatischen Nachtsitzung der Euro-Finanzminister vor einer Staatspleite bewahrt worden. Zur Rettung Zyperns werden Gläubiger und Kunden der beiden größten Banken des Landes, der Bank of Cyprus und der Laiki Bank, viel Geld verlieren – die genaue Summe ist noch unklar. Sparer mit Einlagen von bis zu 100.000 Euro werden aber nicht zur Sanierung des Landes und seiner Kreditinstitute beitragen. Ein Großteil der betuchten Bankkunden der Insel sind Russen. Verhandlungen mit Russland über eine Rettung Zyperns waren zuvor ohne Ergebnis geblieben.

Nach Vermutung des deutschen Bundesnachrichtendienstes ist Zypern ein Geldwäscheparadies, das mit hohen Zinsen und niedrigen Steuern Anleger lockt.

(APA)

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