Russland bietet mutmaßlichen Spionen Hilfe an

Die der Spionage beschuldigten und in den USA inhaftierten Russen können auf Hilfe aus Moskau zählen. Russland kündigte am Donnerstag an, seinen Staatsbürgern diplomatische Unterstützung zukommen zu lassen, falls diese das wünschten.
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Der Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, sagte, er verfüge über keine Details in dem Spionage-Fall. Moskau hatte bereits bestätigt, dass einige der zehn mutmaßlichen Spione die russische Staatsbürgerschaft besitzen.

Unterdessen ist ein weiterer mutmaßlicher russischer Spion, der am Dienstag in Zypern festgenommen wurde, spurlos verschwunden. Der 54-Jährige habe sich am Mittwoch nicht bei der Polizei gemeldet und damit gegen eine Auflage verstoßen, teilten die Behörden mit. Eine Suche nach dem Mann sei erfolglos geblieben. Die USA verdächtigen ihn, einen russischen Agentenring in Amerika mit Geld versorgt zu haben. Die Festnahme des 54-Jährigen und von zehn mutmaßlichen Spionen in den USA belastete die amerikanisch-russischen Beziehungen.

Der Verdächtige war am Dienstag auf Grundlage eines internationalen Haftbefehls am Flughafen von Larnaca festgenommen worden. Er wollte nach Budapest fliegen. Er kam gegen Kaution frei, sollte sich aber am Mittwoch bei der Polizei melden. Nach seinem Verschwinden kündigten die zypriotischen Behörden an, einen Haftbefehl gegen ihn zu erwirken.

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