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Russisches Staatsballett: "Schwanensee" in Bregenz

Bregenz - Ein ganz besonderes Ereignis ist die Gastspielreise 08/09 des Russischen Staatsballetts. Jenes Ensemble, welches weltweit zu den drei besten Tournee-Ballett-Truppen zählt, feiert dann nämlich sein Zwanzigjähriges!

So lange präsentiert dieses russische Ensemble mit ihren Spitzentänzern schon klassische Ballett-Kunst in ihrer reinsten Form außerhalb der Heimat. In dieser Zeit haben sie bei ihren Gastspielen allein in Deutschland über eine Million Besucher begeistert. Im Programm der Jubiläumstournee durch die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich, der Schweiz und Lichtenstein hat das Russisches Staatsballett natürlich jenen Klassiker, welche Groß und Klein verzaubern: Tschaikowskys „Schwanensee“.

Dass gerade die Deutschen dem Russischen Staatsballett schon so lange die Treue halten, erklärt sich deren Chef Wjatscheslaw Gordejew folgendermaßen: „Wir tun sehr viel dafür, den hohen Standard, für den unser Ensemble berühmt ist, zu halten. Denn unser Prestige basiert auf erstklassigen Aufführungen sowie hochtalentierten jungen Tänzern, die vom Ballett besessen sowie sehr diszipliniert sind und stets das Maximum geben“. Wie der Alltag eines Tänzers des außerhalb von Moskau ansässigen Russischen Staats-balletts aussieht, ist für Außenstehende schwer vorstellbar. Der Ex- Direktor des Bolschoi enthüllt: „Eine Ballettklasse startet jeden Tag um zehn oder elf Uhr und dauert ein- bis eineinhalb Stunden. Nach 15 bis 20 Minuten Pause geht es mit Proben los, die unter-schiedlich lange sein können. Vor einer Premiere können das leicht mal fünf bis sechs Stunden sein. Proben von Solotänzern und die des gesamten Ensembles wechseln sich dabei ab“. Am Tag einer Aufführung sind die Tänzer drei Stunden vor der Show am Gastspielort. Anschließend proben sie, werden geschminkt, ziehen ihre Bühnenkleidung an. „Da Moskau eine Großstadt ist, kommen unsere Tänzer in der Regel zwischen 23 und 24 Uhr nach Hause“. Nur jene Personen, die das durchhalten, haben die Chance, sich von der Masse abzuheben, denn: „Top-Ballett-Tänzer zeichnen ein Prozent Begabung und 99 Prozent harte Arbeit aus!“

Das Russische Staatsballett ist der wohl bekannteste Kultur-Exportartikel der ehemaligen UDSSR und in Deutschland seit zwei Jahrzehnten das Synonym für Ballettkunst in Perfektion. „Grundlage dafür bildet“, bestätigt Gordejew, „jene typisch russische Choreographie, die bereits 300 Jahre alt ist. Frisch bleibt das Ensemble dadurch, dass alljährlich neue, junge Tänzer zu uns stoßen, welche Absolventen der besten russischen Schulen und Akademie für Choreographie sind“. Im Fahrwasser des Flaggschiffes machen sich jedoch stets diverse russische Ballett-Truppen auf, die mit zum Teil ähnlichen Namen sowie dem selben Programm für Verwirrung bei Tanzfans sorgen. „Was diesbezüglich passiert, ist ein großes Problem“, weiß Gordejew. „Durch den Zusammenbruch der Sowjetunion sind viele Kontrollstellen, welche bis dahin bei uns für die Auswahl und Qualität der Tournee-Truppen zuständig waren, geschlossen worden. So entstand eine Menge privater oder halb-privater Ballettensembles, die international in Erscheinung treten. Sie bestehen jedoch aus Tänzern, die alles andere als die Besten sind und zum Teil nicht einmal eine klassische Ausbildung haben, aber unter dem Markenzeichen „russisches Ballett“ vor allem die Tschaikowsky-Klassiker aufführen. Dabei die Spreu vom Weizen zu trennen, sprich, den Unterschied zwischen Amateuren und Profis zu erkennen, ist für Branchenfremde fast unmöglich“.

Auf seiner Jubiläumstour 2008/2009 spielt das Russische Staatsballett Tschaikowskys „Schwanensee“. „Auch wenn unser Repertoire aus über fünf Dutzend Stücken besteht, will das Publikum hierzulande vor allem diesen Meilenstein der Ballettmusik-Literatur sehen. Das verstehe ich“, gesteht Gordejew, „denn sie präsentieren perfekt die Ballett-Faszination – die Vereinigung des Zauber- mit dem Traumhaften“!

10.01.2009 – Festspielhaus Bregenz

Kartenvorverkauf: in allen Raiffeisenbanken sowie bei Bregenz und Dornbirn Tourismus, in allen Verkehrsbüros und im Musikladen Bregenz, Feldkirch und Rankweil, Info-Hotline: +43/5574/40800

Weitere Infos unter www.showfactory.at.

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