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Russische Duma segnet Rettungspakete für angeschlagene Banken ab

Das russische Parlament hat zwei milliardenschwere Rettungspakete für die angeschlagene Finanzbranche des Landes am Freitag abgesegnet. Insgesamt stellt der Staat den Banken rund 63 Mrd. Euro zur Verfügung.

Russlands größte Geschäftsbank Sberbank erhalte aus dem Rettungspaket ein Darlehen der Zentralbank über 14,1 Mrd. Euro. Ministerpräsident Putin teilte mit, dass die Regierung in der kommenden Woche mit dem Kauf von Wertpapieren russischer Unternehmen beginne. Dafür seien 175 Mrd. Rubel (4,9 Mrd. Euro) bereitgestellt. Dank hohen Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft verfügt Russland noch immer über Devisenreserven von etwa 500 Mrd. US-Dollar (368 Mrd. Euro).

Die russische Aufsichtsbehörde für den Wertpapiermarkt sah sich aus Sorge vor Kurseinbrüchen gezwungen, den Aktienhandel erneut auszusetzen. Die russischen Börsen RTS und MICEX blieben angesichts der dramatischen Kurseinbrüche an den Börsen in Europa, Asien und den USA “bis auf Weiteres” geschlossen, entschied die Behörde.

Seit dem 19. Mai, als der RTS-Index auf ein Rekordhoch von 2498,10 Punkten geklettert war, verlor der russische Aktienmarkt mehr als 70 Prozent seines Wertes. Zuletzt lag der RTS-Index bei 844,75 Punkten. Die Finanzkrise wirkt sich zunehmend auch auf die russische Wirtschaft aus. Der international aktive Stahlkonzern SeverStal des Milliardärs Alexej Mordaschow kündigte an, er werde wegen der sinkenden Nachfrage die Stahlproduktion im Oktober drosseln, um rund 25 Prozent in Russland sowie um fast ein Drittel in den USA und Italien.

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