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Rund ums Weihnachtsessen

Röthis, Hohenems - Weihnachten steht vor der Tür. Und damit auch die Frage: Was wird an den Feiertagen gekocht?

Klar ist: Bei vielen Vorarlberger Familien kommt bereits seit Jahren dasselbe Gericht am Heiligen Abend auf den Tisch. Tradition spielt also in der heimischen Weihnachtsküche eine große Rolle. Das “eine klassische Weihnachtsessen” gibt es trotzdem nicht. Vielmehr werden die unterschiedlichsten Gerichte gekocht. Man freut sich auf Raclette, Fondue, Truthahn und gefüllte Kalbsbrust. Bei manchen gibt es sogar kalifornischen Braten.

Auch Lisa Schierscher von Gourmet Schnell bestätigt, dass die Vorarlberger sehr unterschiedliche Weihnachtsmenüs kochen. Sie muss es wissen, gehen doch beim Feldkircher Feinkostladen derzeit viele Bestellungen für Weihnachten ein. Von Lamm über Reh, bis hin zu Gans oder Ente. Und dieses Jahr bietet Gourmet Schnell sogar Bisonfleisch an – für diejenigen, die vielleicht doch einmal etwas anderes ausprobieren wollen.

X-Mas bei Vorarlbergs Köchen

Die heimische Gastronomie ist derzeit im Dezember-Stress. Eine Weihnachtsfeier jagt die andere. Macht der Stress an den Feiertagen Pause? Sowohl im Torggel in Röthis, als auch im Gasthaus Adler in Hohenems bleibt die Küche kalt am 24. Dezember. Man feiert mit der Familie: Martin Griesser vom Adler hat zwei kleine Kinder und freut sich schon auf das Weihnachtsmahl bei seiner Schwester. Der Koch lässt sich am Weihnachtsabend nämlich bekochen. Bei der Familie Dex-Rauch vom Torggel findet am 23. Dezember das traditionelle Karpfenessen im familiären Kreis statt.

Am Christtag geht es im Röthner Restaurant jedoch schon wieder weiter und zwar mit dem traditionellen Weihnachtsbrunch. Da heißt es: Schlemmen, was das Herz begehrt. Martin Griesser vom Hohenemser Adler öffnet erst wieder am Stefanitag. Gegessen wird laut Griesser gut bürgerlich: Wiener Schnitzel, Zwiebelrostbraten oder Entrecote. Traditionell sind die Gäste, die jedes Jahr wiederkommen.

Figurfalle Feiertage

Kekse, Braten und Festtagstorten. Auf der einen Seite freut sich dabei das Schlemmer-Herz. Auf der anderen Seite ächzt beim einen oder anderen nach all den Gaumenfreuden die Waage. Laut Birgit Hämmerle, aks-Ernährungsexpterin, sollte man sich Zeit fürs Essen und Genießen lassen, denn was der Seele gut tut, tut auch dem Körper gut. Die Expertin hat noch mehr Tipps, dass die weihnachtlichen Genüsse sich nicht allzu schwerwiegend auswirken. Fünf Mal am Tag sollte man zu Obst und Gemüse greifen. Weiters soll viel getrunken werden – am besten Leitungswasser oder ungesüßter Tee. Und auch wenn es draußen kalt, nass und ungemütlich ist, so gehört ausreichend Bewegung an der winterlich kalten, aber frischen Luft auf den Tagesplan.

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