Rund 70 Prozent in der Schule

Drei Mal wöchtenlich wird getestet
Drei Mal wöchtenlich wird getestet ©Alexandra Serra
Rund 70 Prozent der Kinder sind nach vorläufigen Zahlen am ersten Tag des österreichweiten Lockdown in die Schule gekommen.
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Laut Bildungsministerium besuchten in sieben Bundesländern (Vorarlberg, Tirol, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Wien) in etwa drei Viertel der Kinder die Schule. In Salzburg waren es dagegen nur rund 50 Prozent und in Oberösterreich zwischen 60 und 70 Prozent. Tendenziell kamen an den Volksschulen in manchen Bundesländern weniger Kinder, an den Sekundarstufen waren überdurchschnittlich viele Kinder anwesend.

Zahlen schwanken nach Schultyp

Dabei handelt es sich allerdings erst um erste Zahlen aus den Bildungsdirektionen. Die Zahlen schwanken darüber hinaus je nach Schultyp und Standort. Der Montag sei außerdem noch ein Übergangstag, an dem viele Eltern noch nicht endgültig entschieden hätten, hieß es aus dem Ministerium gegenüber der APA.

Zahlen aus den Bundesländern

Vorarlberg

In Vorarlberg nahmen am Montag einer Schätzung der Bildungsdirektion zufolge etwa 80 Prozent der Schüler am Präsenzunterricht teil. Das erklärte Elisabeth Mettauer-Stubler, Sprecherin der Bildungsdirektion, auf APA-Anfrage. Während es zwischen den Schultypen - Volksschule, Unterstufe, Oberstufe - keine großen Abweichungen gegeben habe, habe es in Bezug auf die Schulstandorte große Unterschiede gegeben. "In manchen Schulen kamen nur 50 Prozent, in anderen fast alle Schüler", so Mettauer-Stubler.

Wien

In Wien seien je nach Schulstandort zwischen 70 und 90 Prozent der Kinder in die Schulen gekommen, teilte das Büro von Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) der APA mit. In der Steiermark waren es sowohl an Pflichtschulen als auch an AHS und BMHS 78 Prozent.

Burgenland

Genaue Zahlen hatte das Burgenland verfügbar: Dort waren in der AHS-Unterstufe 80 Prozent der Schüler anwesend, gefolgt von der AHS-Oberstufe mit 78 Prozent. Bei den Volksschülern kamen 77 Prozent in die Klasse und in den Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) waren es 76 Prozent. In den Mittelschulen waren 72 Prozent anwesend, in den Allgemeinen Sonderschulen 69 Prozent und in den Polytechnischen Schulen 38 Prozent.

Eine Umfrage der Bundesschülervertretung an den Oberstufenschulen kam auf eine Anwesenheitsquote von rund 90 Prozent. Rechnet man jene Schüler weg, die krank oder in Quarantäne sind, kamen also fast alle.

In den bisherigen Lockdowns war es bei den Schultypen anders. Damals kamen an den Volksschulen deutlich mehr in die Klassen als an den Unter- und Oberstufen. Dass es diesmal eher umgekehrt ist, dürfte an der für ältere Schüler schon verfügbaren Impfung liegen.

Durchgehende Maskenpflicht

An den Schulen gilt ab heute durchgehend Maskenpflicht - an den Volksschulen, Mittelschulen, AHS-Unterstufen und Sonderschulen müssen Schüler mindestens einen Mund-Nasen-Schutz tragen, alle anderen Schüler sowie alle Lehrer brauchen eine FFP2-Maske. Abgenommen werden darf die jeweilige Maske nur während der Maskenpausen beim Lüften. Außerdem wird dreimal pro Woche getestet - mindestens einmal per PCR-Test.

"Es zeigt sich, dass die Bevölkerung sehr verantwortungsvoll mit unserem Modell umgeht", meinte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer der APA übermittelten Stellungnahme. "In Salzburg und Oberösterreich, den Ländern, die sehr betroffen sind, kommen deutlich weniger Schüler als in den anderen Bundesländern. Insgesamt haben die Eltern Vertrauen in unser System und sind froh, dass die Kinder getestet werden."

(APA)

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