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poolbar: Rückblick auf Woche 6

Musik-Titanen unter sich: Bad Religion
Musik-Titanen unter sich: Bad Religion ©Matthias Rhomberg |
Titanen unter sich – wenn Rock-, Pop- und Punk-Urgesteine zum Konzert bitten.

Wenn eine Band Jung und Alt über Jahrzehnte und Generationen hinweg vereint respektive verbindet, macht sie nicht nur etwas richtig – sondern darf auch ohne zu übertreiben als Kult betitelt werden. So geschehen bei Bad Religion am Dienstag-Abend (06.08.): Eine restlos ausverkaufte Halle – und eine nicht enden wollende Warteschlange an der Abendkassa – zeugten davon, dass die altehrwürdigen Punk-Rocker um Greg Graffin nach wie vor eine Macht sind. Musikalisch, versteht sich: Die Haare lichter, die Bewegungen langsamer, sprich gemäßigter, die Songs dafür umso bissiger und sozialkritisch, vor 30 Jahren ebenso wie heute. Den dazugehörigen Moshpit besorgte das frenetisch feiernde Publikum.

Der Mittwoch (07.08.) stand zum letzten Mal in diesem Jahr unter dem Motto „Best Of The West”: Der junge Singer/Songwriter Grisskram eröffnete den Abend mit seinem, eigens betitelten, „melancholischen Gitarrenkram” – auf höchstem Niveau. Jules Attic, ebenfalls Singer/Songwriter aus dem schönen „Ländle”, überraschte im Anschluss nicht nur mit voller Bandbesetzung, sondern auch mit emotionalen wie druckvollen Songs. Der EP-Titel „I Am Lost” darf hier getrost als ad absurdum erklärt werden. Last but not least boten die Talente-Finalisten The Yellow Riffs ihre nach vorne treibende Mixtur aus Franz Ferdinand, Arctic Monkeys, The Libertines, Pete Doherty, Wolfmother und Led Zeppelin – Indie Rock at it’s best. Ein würdiger Abschluss-Abend, stellvertretend für alle mehr als talentierten Musiker und Bands, die während des Festivals jeden Mittwoch in einen „Ländle-Abend” mit viel Herzblut verwandelt haben.

Ein musikalisches Highlight stellte der Donnerstag (08.08.) dar: Catastrophe & Cure aus Österreich, frisch gebackene Amadeus-Gewinner, machten den Auftakt an diesem musikalisch voll bepackten Abend, dicht gefolgt von den Langhaar-Punks und Folk-Bartträgern von Dry The River. Die Londoner Band versteht es meisterhaft, ihre Punk- und Hardcore-Wurzeln in folk-instrumentiertes Songwriting umzuwandeln bzw. miteinander zu verschmelzen. Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Halle konnte sich davon überzeugen. Sprichwörtlich aus allen Nähten platzte selbige, als James die Bühne betraten:

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Matthias Rhomberg I rhomberg.cc ©Matthias Rhomberg | rhomberg.cc

Bigband-Feeling kam auf, als die 80er Ikonen um Sänger und Mastermind Tim Booth in voller Besetzung – menschlich wie instrumentarisch – aus der Nacht eine Reise durch 3 Jahrzehnte Musikkultur machten. Mit Hits von damals und Hits von morgen. Und einem Tim Booth auf sympathischer Tuchfühlung mit dem Publikum.

Auch am Freitag (09.08.) fanden die musikalischen Protagonisten Gefallen an der Interaktion mit dem Publikum: Vor allem Ogris Debris, nicht zum ersten Mal beim poolbar-Festival, erbrachten den Beweis, dass man(n) auf charmante Art und Weise die Fans ganz einfach mit in das Konzert integriert – oder sich wahlweise selbst unter die Menge mischt. Ein eindrucksvolles Beatgewitter boten im Anschluss MKID feat. Didi Bruckmayer.

Der Samstag-Abend (10.08.) stand ganz im Banne der finsteren „Space Lords”: Die Leder- und Langhaarmähnen-Teufel von Monster Magnet nahmen ein zahlreich erschienenes Publikum mit auf die Reise in die Weiten und Tiefen ihres melodiösen Space Rocks.

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Matthias Rhomberg I rhomberg.cc ©Matthias Rhomberg | rhomberg.cc

Ein mehr als gut gelaunter Dave Wyndorf sang, krächzte, flüsterte und schrie Musikperlen aus über 20 Jahren Bandgeschichte in die aufgeheizte Halle, ohne auch auf Songmaterial aus neueren Jahren zu vergessen. Authentisch: Der spacige Hall auf Wyndorfs Stimme bleibt, nomen est omen, unverkennbar das Markenzeichen des selbst ernannten Space-Rocks von Monster Magnet.

Das Wetter meinte es in diesem Jahr ausnahmslos gut mit dem allsonntäglichen Jazzfrühstück: Ein weiteres – und letztes Mal – konnte an einem sommerlichen Sonntag-Vormittag (11.08.) unter blauem Himmel auf grüner Wiese den Klängen zu Paradicso gelauscht werden. Und der Bandname scheint Programm: Paradiesisch die musikalische Untermalung zum geistigen Flanieren auf Picknickdecken und kulinarischem Wühlen im Picknickkorb. Ein Wiedersehen gibt es im nächsten Jahr!

Den sportlichen Abschluss fand die Woche am Sonntag Nachmittag im Park, als das erste „poolbar Fußball Invitational” das Reichenfeld belebte. Das bunt gemischte Teilnehmerfeld wurde auch durch einen „Legionär” aus der Crew von Monster Magnet bereichert. Den dritten Platz sicherte sich das Team des Palace St. Gallen aus der Schweiz, während sich die Teams des poolbar-Festivals und des Magazins „Landjäger” nach einem packenden, aber torlosen Finale und einem spektakulären Elfmeterschießen darauf einigten, bei Gleichstand abzubrechen und den ersten Preis brüderlich zu teilen – und zu feiern.

Weitere Infos zum poolbar-Festival auf poolbar.at

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