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Rubens "durfte" gewinnen

Rubens Barrichello hat am Sonntag auf dem Nürburgring nach dem Hockenheim-Triumph im Jahr 2000 den zweiten Formel-1-Sieg seiner Karriere gefeiert.

Der moralische Sieger des WM-Laufs von Österreich gewann sechs Wochen nach dem Skandal in Spielberg den Grand Prix von Europa vor seinem Ferrari-Teamkollegen und vierfachen Weltmeister Michael Schumacher. Der Deutsche war trotz dieser Heimniederlage der eigentliche Gewinner des Tages. Der 33-Jährige liegt nun in der WM nach neun von 17 Saisonrennen mit 76 Zählern schon 46 Punkte vor seinem ersten Verfolger, Bruder Ralf, der sich im Williams-BMW im Heimrennen hinter dem finnischen McLaren-Mercedes-Piloten Kimi Räikkönen mit Rang vier begnügen musste.

Nach einem vorsichtigen Start arbeitete sich Michael Schumacher bis zur dritten Runde von der vierten auf die zweite Position hinter seinen Teamkollegen Barrichello vor, während “Pole-Mann” Juan Pablo Montoya von eins auf vier durchgereicht wurde. Der Grund für diesen schnellen Rückfall der Williams-BMW – Ralf Schumacher hatte kurz nach dem Start geführt, fiel dann aber an die dritte Stelle zurück – war die rennentscheidende Boxenstrategie: Die auf zwei Stopps ausgerichteten Ferraris waren leichter und damit um bis zu zwei Sekunden pro Runde schneller als als die weiß-blauen PS-Monster.

In Runde 20 hatte “Schumi II” schon eine halbe Minute Rückstand auf die beiden roten Boliden, die der Konkurrenz auf und davon flogen. Doch in der 23. Runde übertrieb es Michael Schumacher bei seiner Hetzjagd, als ihm in der Passage vor der Boxeneinfahrt das Heck ausbrach. Nach einer 180-Grad-Drehung fing der Rheinländer aber sein Auto noch mit Bravour ab und fuhr mit elf Sekunden Rückstand auf Barrichello eine Runde später zum planmäßigen ersten Stopp an die Box, wo er so wie wenig später auch sein Teamkollege perfekt abgefertigt wurden.

Während Schumacher in der Folge zum Angriff auf den Brasilianer blies, war das Rennen für Montoya in der 28. Runde nach einer Kollision mit dem schottischen McLaren-Mercedes-Piloten David Coulthard in der ersten Kurve nach der Zielgeraden zu Ende. An der Spitze fiel die Entscheidung zehn Runden vor dem Ende, als die beiden haushoch überlegenen Barrichello und Schumacher von Ferrari angewiesen wurden, das Rennen ohne Positionswechsel sicher nach Hause zu fahren.

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