Rousseff-Absetzung wird immer wahrscheinlicher

Für Brasiliens Präsidentin wird es richtig eng
Für Brasiliens Präsidentin wird es richtig eng
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff (68) hat kaum noch Chancen, im Amt zu bleiben. Bei einer Abstimmung über eine vorübergehende Absetzung wollten mindestens 50 der 81 Senatoren mit "Ja" stimmen, berichtete das Portal "Folha de S. Paulo" am Sonntag. Notwendig wären 41 Stimmen, um Rousseff für zunächst 180 Tage zu suspendieren. Die Abstimmung findet wahrscheinlich am 17. Mai statt.


Wird die einfache Mehrheit erreicht, würde Vizepräsident Michel Temer übernehmen, dessen Partei der demokratischen Bewegung (PMDB) mit der linken Arbeiterpartei von Rousseff gebrochen hat. Er schmiedet bereits an einem neuen Kabinett.

In der Phase der Suspendierung würden Vorwürfe wie etwa Bilanztricks beim Staatshaushalt und Kreditverstöße juristisch geprüft, danach müssten im Herbst zwei Drittel der Senatoren (54) einer endgültigen Absetzung der bis Ende 2018 gewählten Präsidentin zustimmen. Das Abgeordnetenhaus hat bereits klar dafür votiert.

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