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Rote Karte für Einkaufswagerlsünder

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Die Stadt Wien rückt den Entführern von Einkaufswagerln zu Leibe. Titel der Aktion: „Rote Karte für Einkaufswagerl-Sünder“.

Die zuständige Magistratsabteilung 48 startet eine Schwerpunktaktion in den besonders betroffenen Bezirken Simmering und Brigittenau. Dabei werden die „Täter“ informiert und im Härtefall darauf verwiesen, dass sie sich eines Vergehens schuldig machen.

Präsentiert wurde die Offensive am heutigen Montag von Umweltstadträtin Ulli Sima (S) und den beiden SP-Bezirksvorstehern Karl Lacina (Brigittenau) und Renate Angerer (Simmering) auf dem Abschleppplatz der MA 48. Dort finden sich derzeit mehr als 4.000 aufgegriffene Wagen.

Insgesamt hat die MA 48 seit Frühjahr mehr als 16.000 Einkaufswagerl auf den Wiener Straßen eingesammelt. Neben den 4.000 eingelagerten fanden 11.000 wieder ihren Weg zurück in die Supermärkte, während 1.000 den Gang in die Schrottpresse antraten.

Sima unterstrich, dass die herrenlosen Gefährte nicht nur ein Ärgernis für das Stadtbild seien. „Jedes Wagerl kostet der MA 48 in der Entsorgung rund sechs Euro – Geld der Gebührenzahler, das anderswo weit sinnvoller eingesetzt werden könnte“, klagte die Umweltstadträtin.

Auch die beiden Bezirksvorsteher bekräftigten, dass die Einkaufswagerlproblematik weit über eine optische Belästigung hinausgehe. Es könnten auch „schwere Schäden“ an parkenden Autos angerichtet werden, berichteten die beiden aus der Praxis.

Deshalb sind MA 48-Mitarbeiter ab sofort in den beiden Bezirken unterwegs, um Übeltäter über ihr Verhalten aufzuklären. Bei Uneinsichtigen solle auch darauf verwiesen werden, dass sie mit dem Tatbestand der „dauernden Sachentziehung“ eine strafbare Handlung begehen.

Parallel zur „Aktion scharf“ der Stadt setzen auch die großen Handelsunternehmen auf die Bereitschaft der Kunden, die Wagen in den Geschäften zu belassen. Deshalb werden wienweit entsprechende Plakate in den Filialen affichiert.

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