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Rossi trifft Thiem – im Einsatz für die Bienen

©Instagram/Marco Rossi
Promis werben für die Rettung der Bienen. Das Projekt "BioBienenApfel" wurde mit prominenter Unterstützung gestartet.
Promis werden für "BioBienenApfel"
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Wenn im Frühling wieder alles anfängt zu Blühen, sind sie fleißig unterwegs: die Bienen. Ihre Existenz ist aktuell jedoch massiv bedroht. Das Projekt "BioBienenApfel" der Agrarfirma Frutura hat deshalb am Mittwoch zu einer "Gesellschafts-Initiative zur Schaffung von Lebensraum" für die nützlichen Insekten aufgerufen - gemeinsam mit namhaften Sportlern wie Tennisprofi Dominic Thiem, NHL-Jungstar Marco Rossi, Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel sowie Prominenten aus den Bereichen Politik und Wirtschaft.

"Ohne Bienen kein Leben"

"Ohne Bienen keine Blüten, keine Nutzpflanzen und kein Leben", sagte Projekt-Initiator Manfred Hohensinner. Er will durch eine Verteilaktion von kostenlosem Saatgut öffentliche und soziale Einrichtungen, vor allem aber private Haushalte dazu animieren, Wildblumen-Wiesen anzulegen: "Das Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren neuen Lebensraum für bis zu eine Milliarde Bienen zu schaffen. Jeder, der einen Garten, einen Hof oder einfach ein Blumenkisterl hat, kann mitmachen". Bestellt werden kann online, die Post liefert dann die drei Gramm leichten Päckchen, die für jeweils drei Quadratmeter Begrünung reichen, samt Pflanzungsanleitung, direkt nach Hause.

Wie die Saatgut-Pflanzung funktioniert, wurde dann auch gleich an Ort und Stelle, am Dach des Wiener Museumsquartiers, demonstriert: Tennisspieler Dominic Thiem betätigte sich als Hobbygärtner. "Bienen liegen mir schon immer am Herzen und das ist ein Projekt, das tolle Ausmaße annehmen kann", zeigte er sich bezüglich Teilnehmerzahlen optimistisch. Auch Fußball-Nationalteamtrainer Franco Foda legte eine kleine Wildblumenwiese an: "Während der Pandemie habe ich im eigenen Garten Erfahrung gesammelt", sagte er stolz.

Vettel machte Praktikum auf Bauernhof

Noch intensiver hat sich Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel mit Natur und Agrikultur beschäftigt. Während des ersten Lockdowns hatte er ein Praktikum auf einem Biobauernhof absolviert - vor allem, um für sich die optimale Ernährungsart zu finden. Von Bienen sei er aber schon seit langem fasziniert, sagte er: "So ein Löffel Honig ist ruckzuck weg, ist aber mühsam herzustellen". Er zeigte sich von der Initiative zur Schaffung von Bienen-Lebensraum begeistert: "Jeder kann zum Gelingen etwas beitragen".

Mahnende Worte

Mahnende Worte kamen vonseiten der Politik: bezüglich Artenschutz und Erhaltung der natürlichen Lebensräume der Bienen müsse man endlich "ins Tun kommen", sagte etwa Steiermarks Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Er sei stolz, "dass sieben steirische Gemeinden am Projekt teilnehmen". EU-Parlamentarier Othmar Karas meinte, es gebe keinen "Impfstoff gegen das Bienensterben und den Klimawandel": "Der Impfstoff können nur wir Bürger sein, indem wir Handeln und bewusst machen".

Thiem: "Zukunftsweisend"

Tennisprofi Dominic Thiem über das Projekt "BioBienenApfel - Give Bees a Chance", den Umweltschutz und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Tennissport.

Rossi über seine Covid-Erkrankung

Eishockey-Talent Marco Rossi sprach im Zuge des Pressetermins auch über seine überstandene Corona-Erkranktung. Der Vorarlberger stand kurz vor dem Transfer in die USA als er an Corona erkrankte. Erst hatte er nur leichte Symptome, nach zehn Tagen verliefen die Tests gut, er begann zu trainieren. Das bezahlte er teuer, er verpasste die komplette Saison obwohl er soeben einen Dreijahres-Vertrag in den USA unterschrieben hatte. Er hatte keine Vorerkrankungen und ist gut durchtrainiert. Rossi warnt andere, Covid nicht auf die leichte Schulter zu nahmen: "Es war wirklich sehr hart."

(red)

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