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Rom: WHO-Notstandstreffen wegen Vogelgrippe

Die Vogelpest-Epidemie in Südostasien steht im  Mittelpunkt eines Treffens internationaler Experten, die ab Dienstag  im Sitz der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsagentur FAO in Rom  tagen.

An dem Treffen beteiligen sich unterem Experten der  Weltgesundheitsorganisation WHO, die über eine Strategie zur  Bekämpfung der Vogelpest-Epidemie beraten wollen, hieß es in einer  FAO-Aussendung.

Am Treffen nehmen auch Experten und Funktionäre der von der  Vogelpest betroffenen Länder teil. Die dreitägige Tagung findet  hinter geschlossenen Türen statt. Am Ende des internationalen  Treffens ist am Donnerstag eine Pressekonferenz geplant, bei der die  Resultate der Tagung bekannt gegeben werden.

Im Mittelpunkt der Beratungen steht die Frage, ob in den Ländern  in Südostasien, in denen die Vogelpest aufgetreten ist, die Impfung  der Hühner genehmigt werden soll. Bisher wurden mehrere Impfmittel in den Handel gebracht, doch die WHO hat ihren Gebrauch nicht  empfohlen.

Denn wenn der Impfstoff nicht genau auf den Erregertyp passt, wie  es bei dem derzeit grassierenden H5N1-Typ der Fall sei, könne sich  das Virus weiter in den Tieren vervielfältigen und ausbreiten, ohne  dass die Hühner Krankheitssymptome zeigten.

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